Video zeigt gewaltige Explosion beim Flughafen Mehrabad
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Video zeigt Angriff:Riesiger Feuerball am Flughafen Teheran

Trump kündet an
«Heute wird der Iran mit voller Wucht getroffen!»

Die USA und Israel haben dem Iran den Krieg erklärt. Seither befindet sich der Nahe Osten unter Beschuss. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
14:01 Uhr

Trump soll Interesse an Bodentruppen im Iran gezeigt haben

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Im Schatten der angekündigten US-Angriffe stellt sich die Frage: Werden die USA Bodentruppen in den Iran schicken? US-Präsident Donald Trump (79) habe bei einem privaten Treffen ernsthaftes Interesse daran gezeigt, amerikanische Soldaten in der Islamischen Republik zu stationieren. Das bestätigen vier anonyme Quellen gegenüber NBC News.

Foto: keystone-sda.ch

Trump habe die Idee in einem Gespräch mit Beratern und republikanischen Funktionären ausserhalb des Weissen Hauses angesprochen. Der Präsident habe aber kein Interesse an einer gross angelegten Invasion des Irans. Vielmehr stelle er sich kleine US-Truppenkontingente vor, die schnell strategische Missionen erfüllen können.

Das Weisse Haus hält sich auf Anfrage von NBC bedeckt, ob bald US-amerikanische Soldaten in den Iran geschickt werden. «Präsident Trump hält sich klugerweise stets alle Optionen offen», meint Pressesprecherin Karoline Leavitt (28).

Trump selbst hat den Einsatz von Bodentruppen bisher nie kategorisch ausgeschlossen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) ging dem Thema bisher aus dem Weg und nannte es eine «Angelegenheit für politische Entscheidungsträger», wie der «Guardian» schreibt.

Foto: IMAGO/NurPhoto

Bisher sind laut der «New York Times» mindestens sechs amerikanische Soldaten getötet und 18 weitere verwundet worden. Der Einsatz von Bodentruppen in der Islamischen Republik könnte diese Zahlen massiv erhöhen. Auf iranischer Seite gibt es laut dem lokalen Komitee des Roten Halbmondes bereits über 1300 Tote.

12:36 Uhr

Trump: «Heute wird der Iran mit voller Wucht getroffen!»

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Seit einer Woche bombardieren Israel und die USA den Iran aus der Luft. Über 3000 Ziele sollen die zwei Verbündeten in der Islamischen Republik bereits beschossen haben. Das schreibt das US-Regionalkommando auf der Plattform X.

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Am Samstagmorgen hat die israelische Luftwaffe bekannt gegeben, eine neue Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Regimes zu starten. Ins Visier genommen werden sollen sowohl Ziele in der Hauptstadt Teheran als auch in der Millionenstadt Isfahan im Zentrum des Landes. 

Wenige Stunden nach dieser Ankündigung kursieren in sozialen Medien mutmassliche Fotos und Videos der Angriffe. Iranische Nachrichtenagenturen berichten unter anderem von Angriffen auf Kasernen der Revolutionsgarde. 

Auffallend abwesend bei den Gefechten am Samstag sind bisher die USA. Der US-amerikanische Finanzminister Scott Bessent kündete am Freitagabend ein «schweres Bombardement» für den kommenden Tag an. Auch Präsident Donald Trump schreibt am Samstag auf seiner Plattform Truth Social: «Heute wird der Iran mit voller Wucht getroffen!» 

Foto: keystone-sda.ch

In seinem Post bezeichnete Trump den Iran weiter als «Verlierer des Nahen Ostens». Laut dem Präsidenten wird das US-Militär «Gebiete und Bevölkerungsgruppen» als Ziele in Betracht ziehen, die bisher vom Krieg verschont blieben.

Am Freitag teilte die US-Luftwaffe mit, sie wolle ihre schwersten Bomber im Krieg einsetzen. Auch berichtete Fox News am Samstag, die US-Marine plane, eine dritte Flugzeugträgerkampfgruppe in den Nahen Osten zu entsenden. 

11:35 Uhr

Diese Maschinen fliegen aus dem Nahen Osten in die Schweiz

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Der Iran-Krieg hat gewaltige Auswirkungen auf den Flugverkehr im Nahen Osten. Während der ersten Kriegswoche strandeten zeitweise tausende Schweizerinnen und Schweizer an Flughäfen in Städten wie Abu Dhabi und Dubai.

Obwohl die Angriffe des Irans auf die Golfstaaten anhalten, hat sich der Flugverkehr mittlerweile ein wenig erholt. So bringen beispielsweise am Samstag zwei Sonderflugzeuge der Edelweiss Touristen aus dem Oman nach Zürich. Als die Fluggesellschaft die Flüge am Donnerstag ankündigte, waren sie schnell ausgebucht.

Viele der Fluggäste haben ihre Reise aber storniert. «Da verschiedene Fluggesellschaften mittlerweile Flüge von Dubai und Maskat nach Europa anbieten, haben sich einige Passagiere für einen früheren Flug entschieden», sagt Edelweiss-Sprecher Andreas Meier zu Blick.

Foto: Getty Images

Bereits am Freitagabend kurz nach 20 Uhr landete eine Emirates-Maschine aus Dubai in Zürich. Am Samstag fliegt die Gesellschaft wieder in die Schweiz. Um etwa 15 Uhr soll laut Flugverfolgungsdienst Flightradar eine weitere Emirates-Maschine nach Zürich aufbrechen. 

Auch von Abu Dhabi aus sollen Flugzeuge in die Schweiz starten. Ethiad-Maschinen sollen laut Flightradar am Samstag und Sonntag um etwa 15 Uhr Richtung Zürich aufbrechen. Der Luftraum anderer Golfstaaten, beispielsweise Katar und Bahrain, bleibt währenddessen weiterhin gesperrt. 

09:30 Uhr

Irans Präsident nennt Bedingungen – und entschuldigt sich für Angriffe

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Die Golfstaaten waren in der letzten Woche immer wieder ein Ziel iranischer Angriffe. Alleine die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mussten bis am Freitagabend über 200 Raketen und mehr als 1000 Drohnen abwehren. Dabei kam modernste Verteidigungstechnologie aus den USA zum Einsatz. Viele Golfstaaten arbeiten militärisch eng mit den USA zusammen, auf ihrem Staatsgebiet befinden sich zudem amerikanische Soldaten und Militärbasen.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian stellt nun Bedingungen für ein Ende der Luftangriffe auf die Golfstaaten. Laut dem Staatssender Irib erklärte er, der Iran werde keine Raketen abfeuern und Nachbarländer angreifen, sofern von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten. Zugleich entschuldigte sich Peseschkian für die Angriffe.

«Ich entschuldige mich persönlich bei den Nachbarländern, die vom Iran angegriffen wurden», sagte er laut CNN in einer Fernsehansprache. «Wir haben nicht die Absicht, Nachbarländer anzugreifen. Wie ich bereits wiederholt gesagt habe, sind sie unsere Brüder.» Für diese Entschuldigung wird der Präsident von islamistischen Hardlinern in seinem Land scharf kritisiert.

Foto: IMAGO/APAimages

Die Aussage Peseschkians folgt auf mehrere Angriffe auf die Golfstaaten am Samstagmorgen. In Bahrain und Katar wurden Explosionen gemeldet und der internationale Flughafen von Dubai muss seinen Betrieb infolge der Attacken vorübergehend einstellen.

07:58 Uhr

Wegen Angriffen in Dubai: Flughafen für kurze Zeit geschlossen

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wurden in der letzten Woche immer wieder zum Ziel iranischer Angriffe. Aufgrunddessen kam es im Flugverkehr immer wieder zu Unterbrüchen. Die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi sind wichtige Drehkreuze im internationalen Verkehr. Zeitweise waren über 4000 Schweizer Touristen im Nahen Osten gestrandet.

Am Samstagmorgen wurden in Dubai erneut Explosionen gemeldet. Das Verteidigungsministerium der VAE meldete auf der Plattform X, derzeit auf anfliegende Raketen und Drohnen aus dem Iran zu reagieren. Ein Video zeigt, wie eine Drohne in der Nähe des Flughafens in Dubai einschlägt.

Drohne schlägt am Flughafen in Dubai ein
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Gleich neben Terminal:Drohnen-Trümmerteil schlägt am Flughafen in Dubai ein

Der Flugverkehr war aber aufgrund der neuen Angriffe erneut eingeschränkt. Im Laufe des Morgens gab der Flughafen in Dubai bekannt, dass der Betrieb vorübergehend eingestellt ist. Kurz vor 10 Uhr wurde bekannt gegeben, dass der Betrieb wieder eingeschränkt aufgenommen werde. Am Flughafen herrschte am Samstagmorgen einiges an Chaos.

Video von Blickleser zeigt Chaos am Flughafen Dubai
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Riesenandrang am Samstag:Video von Blickleser zeigt Chaos am Flughafen Dubai

Auch die Fluggesellschaft Emirates vermeldete auf der Plattform X zunächst, dass alle Flüge von und nach Dubai gestrichen sind. Später wurde mitgeteilt, dass die Flüge am Samstagnachmittag wohl noch durchgeführt werden sollen.

Viele internationale Flugzeuge mussten ihren Landeanflug auf Dubai abbrechen und kreisten infolge stundenlang über der Wüste zwischen den VAE und dem Oman. 

(Credit: Screenshot Flightradar)

Auch ein Flug von Zürich nach Dubai war betroffen, wie User Reto Baumeler auf X schreibt. 

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06:56 Uhr

Das passierte in der Nacht auf Samstag

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Der Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite läuft jetzt seit einer Woche. Hier findest du eine kurze Zusammenfassung, was alles in der Nacht auf Samstag passiert ist.

US-Minister kündigt «schwerstes Bombardement» des Irans an

Der US-amerikanische Finanzminister Scott Bessent spricht gegenüber dem Sender Fox Business von besonders heftigen Bombenangriffen auf den Iran in der Nacht auf Samstag. Die Ziele der geplanten Angriffe seien erneut iranische Raketenabschussrampen und Fabriken, in denen Raketen hergestellt werden. Diesen Zielen werde die US-Armee «grössten Schaden» zufügen, meint Bessent.

Foto: keystone-sda.ch

Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten gab ausserdem auf der Plattform X bekannt, bereits über 3000 Ziele im Iran angegriffen zu haben.

Israel und Iran beschiessen einander

Israel ist nach Armeeangaben am frühen Samstagmorgen erneut mit Raketen aus dem Iran angegriffen worden. Wieder musste die Luftabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilte. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, hiess es. Berichte über Verletzte gab es nicht. 

Israels Luftwaffe flog ihrerseits eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran. Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad.

Video zeigt gewaltige Explosion beim Flughafen Mehrabad
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Video zeigt Angriff:Riesiger Feuerball am Flughafen Teheran

Iranisches Kriegsschiff legt in Indien an

Wie Medien berichten, hat Indien einem iranischen Kriegsschiff wegen eines Motorschadens das Anlegen erlaubt. Die IRIS Lavan und ihre 183 Besatzungsmitglieder befänden sich seit Mittwoch in der südwestlichen Hafenstadt Kochi, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien übereinstimmend.

Die iranische Seite habe gebeten, das Schiff anlegen zu lassen, um technische Probleme beheben zu können. Für die USA ist es im Iran-Krieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine ausser Gefecht zu setzen. Die Entscheidung Indiens könnte zu Spannungen zwischen den Staaten führen.

UNO-Soldaten im Libanon verletzt

Infolge der Kämpfe im Libanon zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz sind drei Soldaten der Uno-Beobachtermission Unifil in ihrem Stützpunkt verletzt worden. Ein Schwerverletzter sei zur Behandlung in ein Spital in der libanesischen Hauptstadt Beirut gebracht worden.

Foto: IMAGO/Xinhua

«Es ist inakzeptabel, dass Friedenstruppen, die vom Sicherheitsrat beauftragte Aufgaben erfüllen, angegriffen werden», erklärte Unifil. Jeder Angriff auf die Truppen der Uno-Mission stelle einen schweren Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht dar. Unifil teilte nicht mit, welche Kriegspartei für den Vorfall verantwortlich war.

Weitere Ereignisse aus der Nacht auf Samstag wurden in vorherigen Ticker-Einträgen behandelt.

04:57 Uhr

Saudi-Arabien wehrt Angriff auf Ölfeld ab

Von Gabriel Knupfer, Redaktor Nachtdienst

Die iranischen Angriffe auf Nachbarländer gehen weiter. In der Nacht auf Samstag fing Saudi-Arabien 16 Drohnen ab, die das riesige Ölfeld Schaiba attackierten.

Laut dem staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco produziert das Ölfeld eine Million Barrel pro Tag.

Foto: Getty Images

Der Iran-Krieg hat zu einer Störung der Ölversorgung geführt. Derzeit passieren aus Sorge vor Angriffen des Irans kaum noch Schiffe die Strasse von Hormus. Was das für die Weltwirtschaft bedeutet, haben wir im vorherigen Beitrag dieses Tickers beschrieben.

Die steigenden Ölpreise infolge des Krieges könnten auch das Benzin in der Schweiz noch weiter verteuern. Die SVP will den Autofahrern nun zu Hilfe eilen, wie Kollege Daniel Ballmer in seinem Artikel berichtet.

01:51 Uhr

Hunderte Schiffe stecken im Persischen Golf fest

Von Gabriel Knupfer, Redaktor Nachtdienst

Irans weitgehende Blockade der Strasse von Hormus hat Folgen für den Welthandel. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr in der Meerenge seit Kriegsausbruch um etwa 90 Prozent zurückgegangen.

Die Webseite marinetraffic.com zeigt, dass die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus beinahe zum Erliegen gekommen ist (Stand 7. März 2026).

Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer. Zu den Anrainern zählen Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate. Laut der Deutschen Seemannsmission (DSM) in Hamburg befinden sich in der Region rund um die Strasse von Hormus derzeit mindestens 200 Frachtschiffe mit gut 4000 Seeleuten an Bord, wie der deutsche Sender NDR berichtete.

Insgesamt sitzen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) sogar rund 20'000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Reedereien scheuen die Durchfahrt durch die Passage: Bei einem Angriff auf ein Schiff in der Strasse von Hormus am Freitag wurden mindestens vier Seeleute getötet.

Die Strasse von Hormus ist für die Weltwirtschaft enorm wichtig. Etwa ein Fünftel des weltweiten Angebots an Öl- und Flüssiggas wird durch die Meerenge verschifft. Bei einer länger andauernden Blockade droht ein Ölpreisschock und in der Folge ein weltweiter Anstieg der Inflation. Die grosse Zahl blockierter Schiffe könnte zudem zu Verzögerungen im Welthandel führen. Welche Auswirkungen das beispielsweise auf die Autopreise haben würde, liest du in der Analyse hier.

06.03.2026, 23:55 Uhr

Trump zuversichtlich: Haben die iranische Führung «kastriert»

Von Gabriel Knupfer, Redaktor Nachtdienst

US-Präsident Donald Trump zeigte sich in einem Interview mit dem Sender CNN sehr zufrieden mit der Entwicklung des Krieges. «Der Iran ist nicht mehr dasselbe Land wie vor einer Woche. Vor einer Woche waren sie mächtig, und jetzt sind sie kastriert», sagte er in einem Telefoninterview.

Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Laut Trump werde es kein Problem sein, einen neuen Führer für den Iran zu finden. «Das wird ganz einfach funktionieren. Es wird genauso funktionieren wie in Venezuela. Wir haben dort eine wunderbare Führerin. Sie leistet fantastische Arbeit», sagte der US-Präsident mit Blick auf die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez.

Er sei offen für einen religiösen Führer im Iran, sagte Trump. Das hänge davon ab, wer diese Person sei. «Ich habe nichts gegen religiöse Führer.» Ein demokratischer Wandel sei nicht unbedingt nötig. «Es muss einen Führer geben, der fair und gerecht ist. Der gute Arbeit leistet. Der die USA und Israel gut behandelt und auch die anderen Länder im Nahen Osten – sie sind alle unsere Partner.»

06.03.2026, 22:02 Uhr

Aserbaidschan wirft dem Iran geplante Terroranschläge vor

Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am News-Desk

Angriffe auf die Ölpipeline zwischen Baku, Tiflis und Ceyhan, die Botschaft Israels in der Hauptstadt, eine Synagoge und einen hohen jüdischen Geistlichen im Land – das sind laut dem Geheimdienst von Aserbaidschan die Ziele vereitelter iranischer Terrorangriffe.

Die Südkaukasusrepublik warf dem Iran vor, dass iranische Staatsbürger Sprengsätze in das Land geschmuggelt hätten, um die Lage im Nahen Osten weiter zu destabilisieren. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Azertag unter Berufung auf eine Mitteilung des Geheimdienstes.

Bilder zeigen Schäden von angeblichen iranischen Angriffen auf Aserbaidschan.
Foto: IMAGO/Xinhua

Neben den Sprengkörpern soll auch ein Container über die Grenze gebracht worden sein, der knapp acht Kilogramm des Militärsprengstoffs C4 enthielt. Bereits zuvor wurde Aserbaidschan zum Ziel iranischer Raketenangriffe – daraufhin drohte der Präsident, Ilham Aliyev, damit, das diplomatische Personal aus Teheran abzuziehen.

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