«Könnte zur Unterzeichnung in Europa kommen»
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Trump verkündet Iran-Einigung:«Könnte zur Unterzeichnung in Europa kommen»

Offizielle Unterzeichnung in der Schweiz
Friedensdeal zwischen USA und Iran unterzeichnet

Trump, Teheran und Pakistan verkünden ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran. Die Absichtserklärung wurde zunächst virtuell unterzeichnet. Die offizielle Zeremonie erfolgt am Freitag in der Schweiz. Derweil signalisiert Teheran Kritik an eigenen Hardlinern.
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Beschenkt sich und die Welt zu seinem 80. Geburtstag, nach langwierigen Verhandlungen, mit einem Iran-Abkommen: US-Präsident Donald Trump.
Foto: IMAGO/Newscom World

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump und Pakistan melden US-Iran-Friedensabkommen
  • Nach Verzögerung erfolgte auch Bestätigung aus Teheran
  • Offizielle Unterzeichnung am Freitag in der Schweiz
  • USA wollen Strasse von Hormus öffnen
  • Mögliche Freigabe von 25 Milliarden Dollar eingefrorener iranischer Vermögen
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Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif (74) erklärte es als Erster: Die USA und Iran hätten sich auf ein Friedensabkommen mit «sofortiger und dauerhafter Beendigung militärischer Operationen auf allen Fronten» geeinigt, schrieb er auf X. Die offizielle Unterzeichnung erfolge am Freitag in der Schweiz. Als wahrscheinlicher Unterzeichnungsort gilt Genf.

Ein paar Minuten später meldete sich auch US-Präsident Donald Trump (80): «Das Abkommen mit der Islamischen Republik Iran ist nun abgeschlossen», schrieb Trump auf Truth Social. «Herzlichen Glückwunsch an alle! Hiermit genehmige ich die uneingeschränkte Öffnung der Strasse von Hormus und gleichzeitig die sofortige Aufhebung der Seeblockade der Vereinigten Staaten. Schiffe der Welt, startet eure Motoren! Lasst das Öl fliessen!»

Euphorische Märkte

Schliesslich auch die Bestätigung aus Teheran: Aus dem iranischen Aussenministerium verlautete, dass der Text der Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit den USA finalisiert wurde. Berichten zufolge fand die Unterzeichnungszeremonie als virtuelles Treffen zwischen Vertretern beider Länder statt.

Globale Finanzindizes reagierten zunächst euphorisch auf die Ankündigungen. Auch Ölpreise markierten markant tiefer als zu Höhepunkten der Krise.

Trump hatte sich schon im Vorfeld überzeugt gezeit, dass am 14. Juni eine Absichtserklärung zwischen den USA und Iran unterzeichnet wird. Nach Angaben Trumps würde im Anschluss die strategisch wichtige Strasse von Hormus «für alle» geöffnet.

Kryptische Botschaft von Irans Präsident

Zum Abschluss des Abkommens postete Irans Präsident Massud Peseschkian (71) eine kryptische Botschaft auf X. Er reagierte damit höchstwahrscheinlich auf interne Kritik aus dem Hardliner-Lager – indirekt erhob er Vorwürfe gegen Verantwortliche wegen Sabotage.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die mächtigen Revolutionsgarden jegliches Abkommen mit den USA zu torpedieren versuchten. Jetzt reagiert Peseschkian offenbar auf massive Angriffe aus den eigenen Reihen. Er erteidigt Regierungsvertreter, die im Auftrag des Staates handeln, intern aber als «Verräter» diffamiert werden. Seine Botschaft: Kritik ist legitim — die öffentliche Demontage offizieller Unterhändler jedoch gefährlich für das Land.

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Fragile Lage

Zu den zentralen Punkten des MoU gehört laut vorliegenden Informationen eine Reduktion der iranischen Bestände an hoch angereichertem Uran. Details zur Umsetzung sollen innerhalb eines 60-tägigen Zeitrahmens ausgearbeitet werden. Im Gegenzug haben die USA offenbar der Freigabe von rund 25 Milliarden US-Dollar eingefrorener iranischer Vermögenswerte zugestimmt.

Die geopolitische Lage bleibt dennoch angespannt. Israelische Sicherheitskreise gehen davon aus, dass Iran Angriffe von seinem Staatsgebiet aus gegen Israel vorbereiten könnte. Gleichzeitig kritisierte Trump einen Angriff der israelischen Armee am Sonntag auf Beirut scharf und warf dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu (76) mangelndes Urteilsvermögen vor.

Die widersprüchlichen Signale aus den beteiligten Staaten unterstreichen die fragile Natur der aktuellen Entwicklungen. Während einzelne Akteure bereits von einem Durchbruch sprechen, bleibt unklar, ob tatsächlich ein belastbares Abkommen zustande kommt – oder ob es sich lediglich um einen weiteren diplomatischen Zwischenschritt in einem weiterhin hochriskanten Konflikt handelt.

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