Darum gehts
- Papst Leo XIV. steckt auf Teneriffa fest wegen Flugzeugproblemen
- Ein Triebwerk der Iberia-Maschine funktionierte vor dem Start nicht
- Planmässiger Abflug um 16.20 Uhr Schweizer Zeit verschoben, Ankunft in Rom unklar
Am Freitag brauchte Papst Leo XIV. (70) Geduld. Das Flugzeug, das ihn von der Kanareninsel Teneriffa nach Rom bringen sollte, hatte technische Probleme. Das vermeldete «Corriere della Sera».
Nach über einer Stunde Wartezeit an Bord verliess der Pontifex die Maschine gegen 18 Uhr Schweizer Zeit in Begleitung des spanischen Königs Felipe (58). «Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass es ein Problem mit einem der Systeme an Bord gab», verkündete der Kapitän zuvor.
Flugzeugwechsel nötig?
Das Problem trat demnach kurz vor dem Start auf. Eines der Triebwerke der Iberia-Maschine habe nicht ordnungsgemäss funktioniert, berichteten spanische Medien.
Eigentlich sollte der Flug IB1477 um 15.20 Uhr Ortszeit (16.20 Uhr Schweizer Zeit) starten und um 20.40 Uhr am Flughafen Rom-Fiumicino landen – nach einer Flugzeit von mehr als vier Stunden. Letztlich stieg Leo in ein anderes Flugzeug, dass von König Felipe zur Verfügung gestellt wurde, wie der Vatikan bekannt gab.
Um kurz nach 18 Uhr Ortszeit (19 Uhr Schweizer Zeit) startete der Flieger am Flughafen Los Rodeos in Teneriffa. Er wurde gegen 23 Uhr Ortszeit in Rom erwartet. Das mitgereiste Personal des Papstes und die Journalisten, die den Pontifex auf seiner Reise begleiteten, mussten mit einer Iberia-Maschine nachreisen.