Tiere hatten Junges dabei
Elefantenherde trampelt US-Millionär auf Safari-Jagd tot

Im afrikanischen Gabun ist der US-Grosswildjäger und Millionär Ernie Dosio bei einer Safari ums Leben gekommen. Der Weingutbesitzer wurde von Elefanten angegriffen und zu Tode getrampelt.
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Der US-Amerikaner Ernie Dosio erschoss gerne wilde Tiere.
Foto: bobbyhansensafaris.com

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein US-Grosswildjäger wurde am 17. April in Gabun von Elefanten getötet
  • Die Safari kostete 32'000 Franken, Ziel war ein seltener Gelbrückenducker
  • Fünf Elefantenkühe mit Kalb griffen an, er starb nach tödlichen Verletzungen
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Daniel MacherRedaktor News

Er war wieder auf der Jagd, wollte eine neue Trophäe schiessen. Doch dann kam Ernie Dosio (†75) selbst ums Leben. Eine Elefantenherde hat den US-Millionär angegriffen und zu Tode getrampelt. Das berichtet «Daily Mail». Laut dem Safariunternehmen ereignete sich der Vorfall bereits vergangenen Freitag während einer regulären Jagdexpedition in Gabun (Zentralafrika).

Der kalifornische Weingutbesitzer war mit einem Berufsjäger in den dichten Wäldern unterwegs, um den seltenen Gelbrückenducker zu jagen. Die exklusive Safari soll rund 40'000 US-Dollar (knapp 31'000 Franken) gekostet haben. Im Lope-Okanda-Regenwald trafen die beiden jedoch auf fünf Elefantenkühe mit einem Kalb. Die Tiere griffen sofort an.

Zu Boden gestossen und tödlich verletzt

Der Berufsjäger wurde schwer verletzt und verlor sein Gewehr, während Dosio nur noch mit einer Schrotflinte ausgerüstet war. Die Elefanten tauchten laut Bericht plötzlich aus dem dichten Unterholz auf und trieben die Männer auseinander. Der US-Millionär wurde im Chaos zu Boden gestossen und von den Tieren tödlich verletzt.

Der US-Amerikaner war über Jahrzehnte als passionierter Grosswildjäger bekannt und unternahm zahlreiche Jagdreisen nach Afrika sowie in die USA, wo er nahezu jede Wildhirschart erlegt haben soll. In seiner Heimat Kalifornien galt er zudem als erfolgreicher Weingutbesitzer und Unternehmer. Die US-Botschaft in Gabun bestätigte, dass die Rückführung des Leichnams organisiert werde und man mit den zuständigen Stellen sowie der Familie in Kalifornien zusammenarbeite. 

Zerfleischt von Weissen Löwinen

Auch im Umgang mit scheinbar domestizierten Wildtieren kam es bereits zu tödlichen Zwischenfällen. 2020 wurde in einer Safari-Lodge in der südafrikanischen Provinz Limpopo der 68-jährige Betreiber West Mathewson von zwei weissen Löwinnen getötet. Der Mann hatte die Tiere, die er seit ihrer Aufzucht kannte, wie gewohnt für einen morgendlichen Spaziergang aus dem Gehege geholt. Seine Frau musste den Angriff hilflos mitansehen.

Nach Angaben der Polizei griffen die Löwen aus bislang ungeklärten Gründen an. Mathewson erlag später seinen schweren Verletzungen. Die Tiere waren zuvor in der Lodge grossgezogen worden und galten als an Menschen gewöhnt.

Von herabgestürztem Bären erschlagen

Auch ein Jagdunfall im Jahr 2024 in den USA zeigt, wie unberechenbar solche Situationen verlaufen können. Im Bundesstaat Virginia war eine Gruppe von Jägern unterwegs, um einen Bären zu erlegen, der sich zuvor auf einen Baum geflüchtet hatte. Wie «USA Today» unter Berufung auf die Wildtierbehörde berichtete, schoss einer der Männer auf das Tier, während es sich noch im Geäst befand.

Der Bär wurde dabei tödlich getroffen und stürzte aus mehreren Metern Höhe zu Boden. Unglücklicherweise stand ein 58-jähriger Jagdpartner direkt unter dem Baum, nur wenige Meter vom Stamm entfernt. Das schwere Tier traf den Mann mit voller Wucht und verletzte ihn dabei schwer. Der Verletzte wurde umgehend ins Spital gebracht, verstarb aber wenige Tage später an seinen Verletzungen.

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