Teure Geschenke erhalten
Chefjuristin von Goldman Sachs geht wegen Epstein-Verbindung

Goldman Sachs-Chefjuristin Kathryn Ruemmler zurück. Jüngste Enthüllungen zeigten enge Verbindungen zwischen der Bankerin und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
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Die Epstein-Affäre erfasst auch die Wall-Street-Bank Goldman Sachs.
Foto: Richard Drew

Darum gehts

  • Goldman Sachs-Chefjuristin Kathryn Ruemmler verlässt die Bank
  • Neue Epstein-Akten zeigen, dass Ruemmler teure Geschenke von ihm erhielt
  • Ruemmler war Justiziarin im Weissen Haus von Ex-Präsident Barack Obama
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Nach der Enthüllung von Verbindungen zum berüchtigten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) tritt eine ranghohe Managerin der US-Bank Goldman Sachs ab.

Chefjuristin Kathryn Ruemmler (54) werde das Kreditinstitut zum 30. Juni verlassen, wie Goldman Sachs unter anderem der «Financial Times», der «New York Times» und dem Finanzdienst Bloomberg bestätigte. Ruemmler war zuvor Staatsanwältin, Anwältin und auch Justiziarin im Weissen Haus des damaligen Präsidenten Barack Obama (64).

Teure Geschenke erhalten

Aus der jüngsten Veröffentlichung grosser Mengen an Epstein-Unterlagen war klar geworden, dass Ruemmlers Verbindungen zu ihm deutlich enger waren als zuvor bekannt. 

So ging aus E-Mails unter anderem hervor, dass sie teure Geschenke von ihm erhielt und ihn in Medienfragen beriet. Zu dieser Zeit war Ruemmler als Anwältin tätig. Die 54-Jährige ist seit 2021 Chefjustiziarin bei Goldman Sachs.

Unmittelbar nach Festnahme angerufen

Epstein starb nach seiner Festnahme 2019 in seiner New Yorker Gefängniszelle. Das «Wall Street Journal» entdeckte in den Unterlagen jüngst einen Hinweis darauf, dass Ruemmler zu den Personen gehörte, die Epstein unmittelbar nach seiner Festnahme anrief. 

Ruemmlers Sprecherin sagte zu dem Bericht, sie habe lediglich eine berufliche Beziehung zu Epstein gehabt und nichts von seinen Verbrechen gewusst. Goldman Sachs hatte anfänglich bestritten, dass Ruemmler deswegen ihren Job verlieren könnte.

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