Teil des Abkommens
Private sollen Irans 300-Milliarden-Fonds finanzieren

Ein 300-Milliarden-Dollar-Fonds für den Iran: Als Teil eines Friedensabkommens mit den USA soll das Geld Investitionen ankurbeln. Die Absichtserklärung soll am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden.
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Der Iran soll einen 300-Milliarden-Dollar-Fonds für Investitionen erhalten.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Iran und USA planen Friedensabkommen mit 300-Milliarden-Dollar-Fonds am Freitag in der Schweiz
  • Fonds wird durch private Gelder aus mehreren Kontinenten finanziert
  • Ursprünglich forderte Iran 400 Milliarden Dollar, USA lehnten diese Summe ab
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Mattia JutzelerRedaktor News

Der Iran soll als Teil des Friedensabkommens mit den USA einen grosszügigen finanziellen Zustupf erhalten. Ein privater Fonds in Höhe von 300 Milliarden US-Dollar soll der Islamischen Republik zur Verfügung gestellt werden, um Investitionen anzustossen. Mehr als die Hälfte dieser Summe sei bereits zugesagt worden, sagt eine anonyme Quelle der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Fonds soll beiden Seiten einen wirtschaftlichen Anreiz bieten, ein endgültiges Abkommen abzuschliessen, führt die Quelle weiter aus. Der Friedensvertrag, den der Iran und die Vereinigten Staaten am Freitag in der Schweiz unterzeichnen sollen, gilt lediglich als Absichtserklärung. Weitere Verhandlungen sollen nach der Unterzeichnung geführt werden.

Teheran hatte 400 Milliarden Dollar gefordert

Bei dem grosszügigen Fonds handle es sich um private Gelder. Staatliche Gelder oder Zuschüsse sollen keine enthalten sein. Der Fonds soll von Unternehmen mit Sitz in den USA, den arabischen Golfstaaten, Asien, Südamerika und Afrika finanziert werden. 

Die zugesagten Investitionen im Iran umfassen die Bereiche Energie, Logistik, Produktion und Transport, heisst es im Bericht weiter. Ursprünglich habe Teheran sogar 400 Milliarden Dollar als Entschädigung für Kriegsschäden von den USA gefordert. Die Vereinigten Staaten hätten jedoch erklärt, diese Summe nicht zu zahlen.

Der 300-Milliarden-Dollar-Fonds werde allerdings erst nach Abschluss einer endgültigen und zufriedenstellenden Vereinbarung eingerichtet und operativ tätig. Nach Unterzeichnung der Absichtserklärung wollen die USA und der Iran weitere Verhandlungen in den kommenden 60 Tagen vornehmen.

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