Doch nicht in Genf!
Iran und USA treffen sich auf dem Bürgenstock

Der Iran und die USA werden ihr Friedensabkommen doch nicht in Genf unterzeichnen. Laut einem Medienbericht soll das Luxusresort auf dem Bürgenstock Schauplatz der Unterzeichnung werden.
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Der Iran und die USA werden sich auf dem Bürgenstock treffen, um ihr Friedensabkommen zu unterzeichnen.

Darum gehts

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  • USA und Iran treffen sich im Bürgenstock-Resort in Zentralschweiz
  • Genf galt ursprünglich als wahrscheinlichster Ort laut pakistanischem Premierminister
  • Bürgenstock-Treffen durch zwei unabhängige Quellen bestätigt
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Mattia JutzelerRedaktor News

Lange wurde spekuliert, wo genau in der Schweiz sich die Unterhändler der USA und des Irans am Freitag treffen werden, um ihr Friedensabkommen zu unterzeichnen. Lange galt Genf als der wahrscheinlichste Treffpunkt. Der Premierminister des Hauptvermittlers Pakistan, Shehbaz Sharif (74), erwähnte die Stadt am Genfersee sogar in einem Post auf der Plattform X, der mittlerweile offenbar wieder gelöscht wurde.

Wie die CH-Media-Zeitungen berichten, sollen sich der Iran und die USA nun aber im Luxusresort auf dem Bürgenstock in der Zentralschweiz treffen. Das sagen zwei voneinander unabhängige Quellen den Zeitungen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA bestätigt gegenüber Blick ebenfalls, dass das Treffen auf dem Bürgenstock stattfinden soll. Der Standort sei von den Mediatoren Pakistan und Katar sowie den USA und Iran vorgeschlagen worden.

Gastgeber ist Katar

Im Resort seien offenbar derzeit keine neuen Reservationen mehr möglich, die Vorarbeiten für die Unterzeichnung würden bereits laufen. Die Schweiz leiste lediglich organisatorische Arbeiten. Als Gastgeber werde der Golfstaat Katar auftreten. 

Das kleine Königreich spielte bereits bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran eine wichtige Rolle. Ausserdem gehört das Luxusresort auf dem Bürgenstock dem Staatsfonds Katars.

Es ist das zweite Mal in kurzer Zeit, dass sich die weltpolitische Elite auf dem Bürgenstock trifft. Bereits im Jahr 2024 fand die sogenannte «Friedenskonferenz» zum Ukraine-Krieg im Luxusresort statt. Die damalige Bundespräsidentin Viola Amherd (64) versammelte in der Zentralschweiz viele wichtige Staats- und Regierungschefs. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) zog nach dem Gipfel eine positive Bilanz.

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