Hier zeigt der Kunde die Quittung von GameStop
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Tauschte Xbox-360-Sammlung ein:Hier zeigt der Kunde die Quittung von GameStop

Spiele eingetauscht
Amerikaner erhält meterlange Quittung – und Rüffel im Netz

Bergeweise X-Box-Spiele hat ein Mann bei Gamestop in eine Gutschrift umrechnen lassen. Volle Taschen und ein meterlanger Kassenzettel zeigen, dass er gleich wieder etwas mitgenommen hat. Im Netz zweifeln User, ob das ein guter Tausch gewesen ist.
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Mit dieser gewaltigen Sammlung an X-Box-Spielen ging ein Kunde in Ohio in eine Gamestop-Filiale.
Foto: x

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gamestop-Kunde tauscht X-Box-Spiele gegen Playstation-Games, kassiert 1000 Dollar
  • Foto zeigt vier Meter langen Kassenzettel
  • Ab 2028 nur digitale Playstation-Spiele, physische Discs enden
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Angela RosserJournalistin News

Gebrauchte Spiele kann man nicht nur auf Online-Plattformen wie Ricardo oder Ebay zu Geld machen, sondern auch in echten Shops. Zum Beispiel bei Gamestop. Hier können neue und gebrauchte Games für verschiedene Konsolen gekauft und verkauft werden.

Ein Gamer aus Columbus im US-Bundesstaat Ohio hatte anscheinend keine Lust mehr auf seine Xbox und brachte stapelweise Spiele in den Gamestop-Store. Insgesamt wurden ihm dafür 1000 Dollar gutgeschrieben. Und umgehend hat sich der Mann damit mit Spielen für die Playstation 5 eingedeckt.

Auf X teilt Gamestop ein Foto des Kunden mit dem wohl längsten Kassenzettel, den der Drucker je ausgespuckt hat. Um mit der Quittung für das Foto zu posieren, brauchte es sogar einen Mitarbeiter, der geholfen hat, diesen ins rechte Licht zu rücken. Geschätzt um vier Meter lang müsste der Kassenzettel gewesen sein.

Fertig mit Discs

Während einige sich über den Post amüsieren, gibt es andere, die weniger freundliche Worte finden. Der Zeitpunkt sei nämlich denkbar schlecht gewählt, heisst es in einem Post auf Facebook. Die Ladenkette veröffentlichte die Fotos des glücklichen Kunden nämlich am 1. Juli. Just am selben Tag kündigte Sony an, die Produktion physischer CDs für neue Playstation-Spiele einzustellen. Per 1. Januar 2028 soll es neue Spiele nur noch digital zu kaufen geben.

Pure Ironie für die einen. Viele bezeichnen den Zeitpunkt entweder als schmerzlich ironisch oder schlichtweg als mies. Andere prophezeien, dass er diesen Tausch noch bitter bereuen werde. Physische Medien wegzugeben, kann in der Tat heikel sein. Insbesondere dann, wenn deren Sammlerwert steigt.

Viel für wenig

«Nachdem ich heute die Nachrichten gesehen habe, ist es verrückt, dass er all diese physischen Spiele für ein System verkauft, das auf physische Medien verzichtet», schreibt ein User auf X. Die Discs von Playstation dürften an Wert verlieren, während die Xbox-Spiele an Wert gewinnen könnten. Vor allem, weil auch neue Spiele auf früheren Generationen von Konsolen gespielt werden können.

Auch die Menge der Spiele, die der Mann eingetauscht hat, sorgt für Gesprächsstoff. «Schätzen wir mal 28 bis 30 Stück pro Stapel zum Durchschnittspreis von 59 Dollar pro Spiel, ergibt das über 16'000 Dollar», rechnet einer vor. Nutzer werfen Gamestop vor, seine Kundschaft über den Tisch zu ziehen. Auch wenn in dem Beispiel mit dem Neupreis kalkuliert wurde, finden einige User trotzdem, dass da mehr hätte drin sein müssen. 

«Hättest du deine Spiele mal an Sammler oder über Ebay verkauft», schreibt ein anderer. Für den Laden war das sicherlich kein schlechtes Geschäft. Die Spiele können sie in ihren Shops wieder verkaufen, während die Playstation-Games, wegen des angekündigten Endes der physischen Discs, wohl in den Regalen verstauben würden. Bleibt zu hoffen, dass er wenigstens wirklich Freude an all den neuen Games haben wird.

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