Aus für Stromer-Projekt
Sony und Honda streichen «Playstation-Auto» Afeela

Der von Fans sehnsüchtig erwartete Stromer des Elektronikkonzerns Sony kommt nicht auf den Markt. Hintergrund ist Partner Honda und dessen Abkehr von seinen Elektro-Zielen.
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Mit dem Afeela 01 planten Sony und Honda ein «Playstation-Auto».
Foto: imago/UPI Photo

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sony und Honda stoppen ihr gemeinsames Elektroauto-Projekt Afeela endgültig
  • Honda zieht finanzielle und technologische Ressourcen zurück, Modelle nicht realisierbar
  • Geplantes Afeela-Auto hätte 2026 starten sollen, Preis: rund 90'000 Dollar
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Gabriel KnupferRedaktor News

Die Ziele waren ambitioniert: Gemeinsam mit Honda wollte der Elektronikkonzern Sony den Automarkt erobern. Doch nachdem sich Honda von seinen Elektro-Zielen verabschiedet hat, gibt es fürs Gemeinschaftsprojekt Afeela keine Zukunft mehr.

Technologien und finanzielle Ressourcen, die Honda hätte einbringen sollen, stünden nun nicht mehr zur Verfügung, teilte das Gemeinschaftsunternehmen Sony Honda Mobility (SHM) mit. Offiziell heisst es: «Angesichts dieser Änderung ist SHM zum Schluss gekommen, dass es keinen realisierbaren Weg gibt, die Modelle wie geplant auf den Markt zu bringen.»

Ende 2026 sollte es losgehen

Honda strich Anfang März drei geplante E-Autos in den USA. Unter Präsident Donald Trump (79) haben sich die Marktbedingungen für Stromer durch die Streichung der Subventionen massiv verschlechtert.

Immerhin: Alle bereits bezahlten Reservationsgebühren von Interessenten würden vollständig zurückerstattet, schreibt SMH nun. Ob und wie es mit der Firma weitergehe, sei Gegenstand von Verhandlungen zwischen den beiden japanischen Mutterkonzernen.

Sowohl die geplante Elektrolimousine Afeela 1 als auch ein weiteres Modell werden damit ersatzlos gestrichen. Das erste Auto von SMH hätte eigentlich Ende Jahr in Kalifornien auf den Markt kommen sollen.

Fans hofften auf «Playstation-Auto»

Bei der Lancierung des Prototypen im Jahr 2023 sorgte das Joint Venture vor allem wegen des grossen Know-hows von Sony in der Unterhaltungselektronik für Aufsehen. Fans hofften auf ein «Playstation-Auto» mit Gaming-Features. Doch die bescheidene Reichweite von 480 Kilometern und der stolze Preis von rund 90'000 Dollar sorgten schon im Januar dieses Jahres auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas für Stirnrunzeln. Und jetzt folgte also das abrupte Aus.

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