Skurriler Feuerwehreinsatz
Büsis lösen Brand in Bayern aus

Zwei Katzen lösten in einer Wohnung in Deutschland einen Hausbrand aus, nachdem sie beim Spielen versehentlich den Herd angestellt hatten – auch in der Schweiz kam es schon zu tierisch-kuriosen Feuerwehreinsätzen.
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Die gerettete Katze wurde mit Sauerstoff versorgt.
Foto: Freiwillige Feuerwehr Velden/Vils

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwei Katzen verursachen Wohnungsbrand in Velden, Niederbayern, am Freitagmorgen
  • Eine Katze stirbt, Sachschaden bis 100'000 Euro, andere Katze gerettet
  • Schweizer Feuerwehr rettete Katze in Chur und Kalb in Weinigen ZH
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Es könnte Teil eines Comics sein, hat sich im deutschen Niederbayern am Freitag aber tatsächlich so abgespielt: Zwei Katzen befanden sich am Morgen alleine in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der kleinen Ortschaft Velden am Schlesierring. 

Beim Spielen dürfte das Drama seinen Lauf genommen haben – so geht die örtliche Feuerwehr davon aus, dass die Katzen versehentlich an die Schalter des Herds gekommen waren und sich dieser daraufhin anschaltete. Eine Plastikflasche, die sich auf dem Herd befand, fing dann Feuer. Kurz darauf gingen erste Notrufe ein, die von einem Brand in der betroffenen Wohnung berichteten.

Eine Katze tot geborgen

Dieser konnte durch die Einsatzkräfte rasch gelöscht werden. Für eine der Katzen endeten die Flammen jedoch tödlich. Wie der Einsatzleiter Sebastian Böckl gegenüber «Bild» erklärte, kam für das Tier jede Hilfe zu spät. Die andere Katze konnte gerettet werden. «Wir versorgten das Tier mit Sauerstoff und übergaben es dann der Tierärztin.»

Die Polizei geht davon aus, dass der Sachschaden sich auf bis zu 100'000 Euro belaufen dürfte – die Wohnung wurde durch den Brand stark beschädigt.

Katze hinter Tresorschrank und ein Kalb im Güllenloch

Auch in der Schweiz lösten Tiere bereits kuriose Feuerwehreinsätze aus. So fand sich Cesar, eine Katze aus Chur, 2024 in einer besonders misslichen Lage wieder. Das Tier steckte hinter einem Tresorschank in einem Geschäftsraum fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Die Feuerwehr setzte Spreizwerkzeuge ein und konnte so den Kasten wegdrücken. Cesar war wieder mit seiner Besitzerin vereint.

Eine spektakuläre tierische Rettungsaktion verbuchte auch die Feuerwehr in Weiningen ZH im vergangenen Jahr. Ein Kälbli fiel, nachdem es aus dem Stall eines nahe gelegenen Bauernhofs ausgerissen war, in ein Güllenloch.

Die Rettung gestaltete sich schwierig. Damit das Kalb aufgrund der Gase nicht erstickte, wurde ein Laubgebläse eingerichtet. Einsatzkräfte, ausgestattet mit speziellen Anzügen, stiegen zu dem Tier hinab und banden ihm Sicherheitsstricke um. Mit einem Kran eines Pionierfahrzeugs der Feuerwehr Dietikon wurde das 300-Kilogramm-Kalb schliesslich geborgen.

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