Darum gehts
- Beim SPIEF-Auftritt von Wladimir Putin am 5. Juni in St. Petersburg gilt Corona-Testpflicht
- Nur getestete Besucher dürfen an der Plenarsitzung teilnehmen
- Schon während der Pandemie hatte Putin Virusangst
Das jährliche Wirtschaftsforum SPIEF in der russischen Metropole St. Petersburg wird in Anlehnung an das Weltwirtschaftsforum auch als «Davos des Osten», «russisches Davos» oder schlicht «Putin-Davos» genannt. Wie «Bild» nun berichtet, gilt auf dem Kreml-Event eine ungewöhnliche Pflicht. Der angebliche Grund: Offenbar hat Kremlchef Wladimir Putin (73) Angst vor Viren.
Wer der Plenarsitzung am 5. Juni, bei der auch der russische Präsident auftritt, beiwohnen möchte, muss sich in einem eigens zugelassenen Testzentrum auf das Coronavirus testen lassen. Getestet wird zudem auch auf andere Atemwegserkrankungen wie Grippe, so «Bild». Ergebnisse anderer Labore werden nicht akzeptiert. Für alle anderen Veranstaltungen im Rahmen des Forums gilt die Corona-Test-Pflicht nicht.
Putins langer Tisch sorgte für Lacher
Wer einen negativen Befund erhält, bekommt den Zugangsausweis für die Plenarsitzung. Wer diesen nicht vorweisen kann, muss draussen bleiben.
Mit Davos kann die Veranstaltung indes nicht mehr mithalten. Neben Putin stehen am Freitag Chinas Vizepräsident Han Zheng (72), Tansanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan (66) und Usbekistans Präsident Schawkat Mirsijojew (68) auf der Bühne.
Schon während der Coronavirus-Pandemie galten für Putins Umfeld strenge Regeln. Wer den Kremlzaren persönlich treffen wollte, musste teils in Quarantäne. Auch mehrfache Tests waren keine Seltenheit. Im Netz sorgte ein langer Konferenztisch, mit dem Putin Anfang 2022 andere Staatschefs auf Abstand hielt, für Lacher. An den strengen Vorkehrungen soll Putin auch nach Pandemieende festgehalten haben.