Darum gehts
- Leiche von Melissa Casias (†53) in New Mexico gefunden, Schusswunde festgestellt
- Polizei fand Handfeuerwaffe, Todesursache und Umstände noch ungeklärt
- Casias verschwand am 26. Juni 2025, Ermittlungen dauern seit über einem Jahr an
In einer Höhe von etwa 2500 Metern, angelehnt an einen Baumstamm und mit ausgebleichter Kleidung: So wurde die Leiche von Melissa Casias (†53) am vergangenen Donnerstag von einem Wanderer aufgefunden. Abgelegt wurde sie in einem Naturschutzgebiet im US-Bundesstaat New Mexico — nur eine Stunde von ihrem ehemaligen Zuhause entfernt.
Gegenüber «Daily Mail» teilte ein von der Familie beauftragter Privatermittler mit, dass ihre Überreste bereits skelettiert gewesen seien. Allerdings hätten sie keine Spuren tierischer Aktivität aufgewiesen. Dies sei äusserst seltsam, wenn die Leiche bereits über eine längere Zeit der Wildnis ausgesetzt war.
Es war von Anfang an ein Rätsel
Zudem berichtete die britische Zeitung von einer Schusswunde am Schädel. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es von der Polizei bislang nicht. Allerdings erwähnte die Behörde in einem Facebook-Post den Fund einer Handfeuerwaffe. Die genaueren Umstände und die Todesursache werden derzeit geklärt.
Bereits seit gut einem Jahr laufen die Ermittlungen im Fall Melissa Casias. Die verheiratete Mutter arbeitete als Verwaltungsassistentin im Los Alamos National Laboratory (LANL). Das Labor arbeitet unter anderem an US-Atomprogrammen. Ihr plötzliches Verschwinden am 26. Juni 2025 steht in Verbindung mit einer Reihe an mysteriösen Vermissten- und Todesfällen bei Wissenschaftlern, die Forschung für die Regierung betrieben .
Ob ihre körperlichen Überreste neue Hinweise liefern, bleibt abzuwarten. Fest steht: Bis jetzt fehlt ein grosser Durchbruch bei den Ermittlungen. Blick zeigt, wieso der Fall so viele Fragezeichen auslöst.
Der Tag des Verschwindens
Am Tag ihres Verschwindens hatte Casias sowohl zu ihrem Ehemann als auch zu ihrer Tochter Kontakt. Am Morgen fuhr sie gemeinsam mit ihrem Mann zur Arbeit. Dieser war ebenfalls in dem Labor beschäftigt. Sie selbst setzte ihn jedoch nur ab und fuhr zurück nach Hause — um im Homeoffice zu arbeiten. Zuletzt sprach sie mit ihrer Tochter. Am Mittag brachte die Mutter der Tochter ein Sandwich in das Café, in dem sie arbeitete. Nichts Aussergewöhnliches für die beiden.
Warum blieben die persönlichen Gegenstände zu Hause?
Laut «NBC News» hatte Melissa Casias keine persönlichen Gegenstände bei sich, als sie ihr Haus das letzte Mal verliess. Ihre Tochter fand ihre Schlüssel sowie ihr Diensthandy auf dem Küchentisch. In einem anderen Zimmer lagen Portemonnaie, Handtasche und das Privathandy der Mutter. Besonders mysteriös: Beide Telefone waren bereits auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, als die Tochter sie fand.
Sogar Trump kennt den Fall
Der Privatdetektiv der Familie denkt nicht, dass Casias' Verschwinden etwas mit ihrem Job zu tun hatte. Sie sei dort für die Bestellung des Büromaterials zuständig gewesen. Das Internet ist anderer Meinung: Seit einem Jahr kursieren die Theorien um sie und die abhandengekommenen Wissenschaftler. Laut dem «Wall Street Journal» gab das FBI im April 2026 bekannt, diesbezüglich zu ermitteln. US-Präsident Donald Trump (79) habe gegenüber einem Reporter geäussert, er hoffe, dass es sich um einen Zufall handle. Jedoch meinte er auch: «Einige von ihnen waren sehr wichtige Personen und wir werden uns das ansehen.»
Familie gegen Ehemann
Der Privatermittler wurde von den Eltern von Casias angeheuert. Diese haben laut «Daily Mail» andere Theorien zum Fall ihrer Tochter als ihr Ehemann. Dieser habe die ganze Zeit über gedacht, sie sei mit einem Freund durchgebrannt. Laut dem Bruder von Casias sind jedoch Kampfspuren im Vorgarten sichtbar gewesen. Auch zeigt eine Videoaufnahme, wie Casias auffällig schnell der Strasse entlanggegangen war – seiner Meinung nach war sie vor jemandem geflohen. Zu diesen angeblichen Indizien hat sich die Polizei bisher nicht geäussert.