Hier kommt die Besatzung an Land
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«Wohlverdiente Pause für Crew»:Hier kommt die Besatzung an Land

Shopping und Suff-Schlägerei
Wenn 5000 US-Soldaten in Pattaya ausgesetzt werden

Was passiert, wenn 5000 US-Matrosen nach einem monatelangen Einsatz in der thailändischen Prostitutionshochburg Pattaya aufschlagen? Nach der Ankunft strömen alle in das nächstgelegene Shoppingcenter – doch bereits in der ersten Nacht kommt es zu einem Zwischenfall.
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In Pattaya bereiteten sich einige Lokale der «Walking Street» auf die Besatzung der USS Abraham Lincoln vor. Sie erhofften sich hohe Einnahmen durch die US-Amerikaner.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USS Abraham Lincoln ankert in Laem Chabang, 5000 Besatzungsmitglieder in Pattaya
  • Strenge Regeln und geringe Ausgaben enttäuschen lokale Barbesitzer in Pattaya
  • 2 betrunkene US-Matrosen lieferten sich Schlägerei, Strafe: Schiffsarrest
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Landaufenthalt für die Besatzung der USS Abraham Lincoln: Am Mittwoch ankerte der umstrittene US-Flugzeugträger in der Nähe des Hafens von Laem Chabang. Bis zur geplanten Abfahrt am Sonntag sollen sich die 5000 Seeleute nun in der etwa 25 Kilometer nördlich gelegenen Stadt Pattaya erholen. Während die lokalen Geschäfte und Bars im Vorfeld auf einen grossen Umsatz hofften, setzten die örtlichen Behörden vorsorglich strengere Kontrollen in Bezug auf Sexarbeit durch.

Direkt nach der Ankunft zeigten die US-Amerikaner noch kein Interesse an der «Walking Street», einem bekannten Vergnügungsviertel in Pattaya. Wie die BBC berichtet, besuchten sie stattdessen Shopping-Center und bummelten scharenweise mit ihren Einkaufstüten durch die Stadt. Erst nach Sonnenuntergang fanden sie den Weg zur Ausgehmeile – und zum Alkohol.

Barbesitzerin ist über die Ausgaben enttäuscht

Die Einheimischen zeigten, dass die Besucher willkommen sind: Einige Lokale hängten einladende Schilder aus oder gaben diese Mitarbeiterinnen mit, die wiederum Werbung bei den Soldaten machten. Trotzdem traf der erhoffte Geldregen offenbar nicht bei allen Betreibern ein. Gegenüber der BBC beklagte sich eine Barbesitzerin darüber, dass die meisten Seeleute nur ziellos umherstreiften.

Die Zurückhaltung könnte an den strengen Regeln liegen, die der Kommandant der Lincoln im Voraus gegenüber der Besatzung kommuniziert hat. Darunter fallen unter anderem ein Verbot für den Konsum von Cannabis, bestimmte Sperrzonen und dass Aktivitäten in Bezug zu Prostitution tabu seien. Wie die US-Nachrichtenplattform MS Now unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef Anek Strathongyoo berichtet, kam es dennoch zu einem Zwischenfall.

Suff-Schlägerei in der ersten Nacht

Am frühen Donnerstagmorgen ging um 1.30 Uhr ein Notruf bei der thailändischen Polizei ein. Ausgelöst wurde dieser durch einen thailändischen Staatsbürger, der eine Schlägerei von zwei US-Amerikanern vor einer Bar beobachtete. Beide gehörten zu der Lincoln-Besatzung und waren gemäss Strathongyoo betrunken.

Nachdem die thailändischen Beamten die beiden Prügel-Matrosen an ein gemeinsames Operationszentrum der US-Marine übergeben hatten, wurden sie zurück zum Flugzeugträger gebracht. Als Strafe müssen sie den Rest des Aufenthalts nun an Bord des Schiffs verbringen. Weitere Einsätze waren bislang nicht nötig.

Das Datum der Heimkehr ist noch nicht bekannt

Hinsichtlich der Kritik an den Zuständen auf der USS Abraham Lincoln blieb die Besatzung verschwiegen. Auch Kapitän Dan Keeler äusserte sich, wie unter anderem der «Guardian» berichtete, bei der Ankunft im Hard Rock Hotel Pattaya nur knapp: «Neulinge auf der See werden sich über das Essen und die Lebensbedingungen beschweren.» Zudem deutete er an, dass die Vorwürfe mit dem anstehenden Wahlkampf zusammenhängen würden.

Allerdings räumte er ein, dass die Lincoln unterdessen wie ein «schmutziges Auto auf einem Parkplatz» aussehe. Wann die schwimmende Rostlaube zu einem neuen Anstrich kommt, ist noch unklar. Das Schiff werde zwar bald in die Heimat zurückkehren, könne jedoch noch andere Versorgungsstopps einlegen, so Keeler.

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