Hier kommt die Besatzung an Land
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«Wohlverdiente Pause für Crew»:Hier kommt die Besatzung an Land

USS Abraham Lincoln in Pattaya
Trumps Horror-Flugzeugträger läuft in Thai-Hafen ein

Am Mittwochmorgen trifft die USS Abraham Lincoln vor einem Hafen in der Nähe der thailändischen Stadt Pattaya ein. Nach über acht Monaten auf See und unter desolaten Zuständen darf die Besatzung nun an Land. Auch die Stadt bereitete sich im Vorfeld auf den Besuch vor.
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Nach über acht Monaten auf See läuft die USS Abraham Lincoln nun an einem Hafen in Thailand ein.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USS Abraham Lincoln erreicht Thailand nach 270 Tagen auf See
  • Stadt Pattaya verstärkt Sicherheitsmassnahmen wegen 5000-köpfiger Besatzung
  • US-Senator kritisiert Rekord-Einsatzdauer und schlechte Bedingungen an Bord
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Nach über 270 Tagen auf See legt die USS Abraham Lincoln einen Zwischenstopp in Thailand ein. «Wir freuen uns sehr, Thailand als ersten Hafen auf unserer historischen Mission anzulaufen», teilt der Kapitän und Kommandant Dan Keeler in einem Statement mit. Ursprünglich hätte der Flugzeugträger seinen Heimathafen im kalifornischen San Diego im letzten November für eine Mission im Südchinesischen Meer verlassen sollen. Doch bereits im Februar wurde er für den Iran-Krieg in den Nahen Osten verlegt. 

Wie «The Guardian» berichtet, werden die Matrosen in Gruppen von etwa 50 Personen von Bord gehen. Mit rund 40 organisierten Bussen soll die Besatzung bis zur geplanten Abfahrt am Sonntag zwischen dem Schiff und Pattaya hin- und hertransportiert werden. 

Pattaya bereitet sich auf Aufenthalt vor

Laut der «Navy Times» bereitet sich auch die Stadt im Vorfeld auf das Eintreffen der 5000 Mann Besatzung vor. Pattaya ist nicht nur für seine schönen Badestrände bekannt, sondern auch für den Sex-Tourismus – obwohl Prostitution in Thailand grundsätzlich illegal ist. Die Polizei hat nun zusätzliche Patrouillen im Nachtviertel und um den Hauptstrand stationiert. Bei Razzien an den vergangenen Wochenenden wurden mehrere Personen wegen des Verdachts der Prostitution festgenommen. Der Bürgermeister Poramet Ngampichet (53) bestreitet jedoch einen Zusammenhang zwischen dem strengeren Vorgehen und dem Eintreffen der US-Amerikaner.

Wie Ngampichet über Facebook mitteilt, sollen sich die Vorbereitungen darauf konzentrieren, dass die Crew einen möglichst erholsamen Aufenthalt geniessen kann. Neben der Sicherheit sollen vor allem faire Preise gewährleistet werden, damit die Seeleute nicht ausgenutzt werden. 

Die Zustände auf der Lincoln gerieten vermehrt in die Kritik

Erholung wird die Besatzung des Flugzeugträgers bitter nötig haben: Die USS Abraham Lincoln ist für ihre desolaten Zustände bekannt. Versorgungsengpässe, mangelnde Hygiene und Defekte bei den Sanitäranlagen sorgten in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen.

Das ging so weit, dass der demokratische US-Senator Richard Blumenthal (80) im August in einem Schreiben an Pentagon-Chef Pete Hegseth (46) Aufklärung forderte. Zudem kritisierte er darin die Dauer des Einsatzes, die einen modernen Rekord für aufeinanderfolgende Tage auf See darstelle. Offiziell wies die Regierung die Vorwürfe zurück. Von Hegseth hiess es laut einem Bericht von CNN lediglich, dass die Zustände auf der Lincoln «völlig falsch dargestellt» worden seien. Präsident Donald Trump (80) legte nach und behauptete, dass der Einsatz «bei weitem nicht lang genug» sei. 

Trotz der Zurückweisung gab das US-Militär bereits am 20. August bekannt, dass eine neue US-Flugzeugträgerkampfgruppe im Nahen Osten eingetroffen ist. Dabei handelt es sich um die zuvor in Japan stationierte Besatzung der USS George Washington. Diese dürfte die Lincoln nun abgelöst haben. Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals Politico haben thailändische Beamte mitgeteilt, dass die Lincoln nach ihrem Zwischenstopp an ihren US-Stützpunkt zurückkehren wird.

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