Epstein tanzt und verfolgt Frau in der Küche
1:12
Neue Videos aufgetaucht:Epstein tanzt und verfolgt Frau in der Küche

Sexualstraftäter wollte 20 Frauen gleichzeitig schwängern
Was ist dran an den angeblichen Epstein-Kindern?

Jeffrey Epstein machte keinen Hehl aus dem Wunsch, seine DNA weiterzugeben. Er schmiedete diesbezüglich bizarre Pläne. Jetzt tauchen Hinweise auf, die beweisen sollen, dass der Sexualstraftäter Nachkommen gezeugt hat.
Kommentieren
1/8
Hatte Jeffrey Epstein Kinder? Britische Medien berichten über angebliche Hinweise.
Foto: IMAGO/F.D.L.E. via BestImage

Darum gehts

  • Jeffrey Epstein plante, seine DNA durch künstliche Befruchtung weiterzugeben
  • Bericht der britischen «Times»: Epstein soll eine Tochter mit einer Minderjährigen gezeugt haben
  • Epstein wollte angeblich 20 Frauen auf seiner Ranch schwängern lassen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
RMS_Portrait_AUTOR_250.JPG
Marian NadlerRedaktor News

Der bekannteste Sexualstraftäter der Welt war davon besessen, seine DNA weiterzugeben. Ein Kind zeugte er jedoch nie. Oder etwa doch? 

Zuletzt sorgte eine Mail, die Sarah Ferguson (66), die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor (65), Jeffrey Epstein schrieb und in der sie ihm zur Geburt eines angeblichen Sohnes gratulierte, für Wirbel. Neuen Enthüllungen zufolge soll er auch eine Tochter gezeugt haben.

Jaron Lanier berichtet von Epsteins Plänen

Epsteins Interesse an Eugenik ist gut belegt. Schon 2019 berichtete die «New York Times» über eine verstörende Idee Epsteins. Epstein soll demnach Wissenschaftlern und Geschäftsleuten ab den frühen 2000er-Jahren von seinen Ambitionen erzählt haben, seine Ranch in New Mexico zu nutzen, um Frauen mit seinem Sperma künstlich zu befruchten und seine Kinder zur Welt bringen zu lassen.

20 Frauen wollte Epstein angeblich schwängern. Der US-amerikanische Informatiker und Unternehmer Jaron Lanier (65) behauptete gegenüber der Zeitung, Epstein habe attraktive Frauen mit beeindruckenden akademischen Qualifikationen zu Dinnerpartys eingeladen. Suchte er geeignete Kandidatinnen für seine Babyfarm?

Opfer soll Epsteins Tochter zur Welt gebracht haben

Die Akte Jeffrey Epstein
2:05
Die Akte Jeffrey Epstein:Sex-Insel, Machtmenschen, Suizid

Die britische «Times» schrieb am Montag über eine angebliche Tochter Epsteins. Sie soll 2002 von einer Minderjährigen zur Welt gebracht worden sein. Als Beleg wird ein Tagebuch des Epstein-Opfers genannt, aus dem die Zeitung zitiert.

Die Mutter schildert, dass die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell (64) anwesend gewesen sei, als ihr das Baby weggenommen wurde. «Sie wurde geboren, ich habe sie weinen gehört», schreibt sie. Sie habe kurz den «kleinen Kopf und Körper» gesehen, worauf Maxwell das Mädchen als «wunderschön» bezeichnet habe. Kurz darauf sei das Baby verschwunden. Weiter schreibt sie, sie fühle sich «wie ein menschlicher Brutkasten».

Offiziell hat Epstein keine Kinder

Das Tagebuch soll an die Bundesanwaltschaft weitergeleitet worden sein. Die Verfasserin soll 2023 gegen Epsteins Mitarbeiter Leon Black (74) Klage eingereicht haben. Der Vorwurf: Black soll sie in Epsteins Haus vergewaltigt haben, bis sie geblutet habe. Der Unternehmer bestreitet die Vorwürfe. 

Epstein machte nie ein Geheimnis aus seinem Interesse an der Weitergabe seiner Gene. Die Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichte im vergangenen Jahr private Mails von Epstein. Daraus geht hervor, dass der verurteilte Sexualstraftäter sich Gedanken über eine Fruchtbarkeitsbehandlung machte. 2007 ging es etwa um eine Spermaprobe und Formulare, die ausgefüllt werden müssten.

Nicht alle Angaben lassen sich unabhängig verifizieren. Fest steht: Nicht einmal in Epsteins Testament wird ein Sohn oder eine Tochter erwähnt. Offiziell hat der Verstorbene keine Kinder.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen