Darum gehts
- Neue Akten legen nahe: Epstein war Teil einer russischen Honigfalle
- Fotos und Videos von Sextreffen landeten möglicherweise in Moskau und Israel
- Putin wird in den neu veröffentlichten Dokumenten 1056-mal erwähnt
Die Epstein-Affäre hatte schon immer eine politische Dimension. Schliesslich kommen US-Präsident Donald Trump (79) und Ex-Präsident Bill Clinton (79) prominent in den Akten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019) vor.
Doch mit der neusten Aktenveröffentlichung mehren sich die Anzeichen, dass Epstein Teil einer russischen Geheimdienst-Honigfalle («Honey Trap») war. Der Multimillionär soll Frauen und minderjährige Mädchen an die mächtigsten Männer der Welt vermittelt haben, um diese zu kompromittieren, berichtet die «Daily Mail».
«Die grösste Honigfalle der Welt»
Die Fotos und Videos der Sextreffen seien direkt in Moskau und möglicherweise in Israel gelandet, so die Zeitung. «Daily Mail» zitiert eine ungenannte Quelle: «Es war die grösste Honigfalle der Welt».
In den drei Millionen neu veröffentlichten Dokumenten wird der russische Präsident Wladimir Putin (73) 1056 Mal namentlich erwähnt. 9629 Dokumente beziehen sich auf Moskau. Selbst nach seiner Verurteilung wegen Prostitution einer Minderjährigen im Jahr 2008 soll Epstein noch Audienzen bei Putin gehabt haben.
Von Robert Maxwell angeworben?
Geheimdienstexperten glauben, dass Epstein durch Geschäftsbeziehungen mit Robert Maxwell (1923-1991) in die Welt der Spionage eingeführt wurde.
Der Vater von Epsteins Parterin Ghislaine Maxwell (64) starb wie Epstein unter mysteriösen Umständen. Seine Leiche wurde im Atlantik treibend gefunden, nachdem er offenbar von seiner Yacht über Bord gefallen war. Epstein nahm sich 2019 in seiner Zelle in New York angeblich selber das Leben.