«Das ist jetzt ein Witz, oder?»
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Reto über Gold-Cremeschnitte:«Das ist jetzt ein Witz, oder?»

Safran und Gold in Süditalien
Luxus-Glace kostet 95 Euro – und ist ausverkauft

Luxus-Dessert oder Wahnsinn? Eine italienische Gelateria verlangt 90 Franken für eine Glace mit Blattgold. Während die einen die horrenden Preise kritisieren, scheinen andere extra dafür aus der ganzen Welt anzureisen. Auch andere Restaurants locken mit teuren Speisen.
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In der Mokambo Gelateria in Apulien kann man sich für 95 Euro eine ganz besondere Glace schmecken lassen.
Foto: Screenshot Instagram / @mokambogelateria

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gelateria in Süditalien verkauft 90 Franken teures Glace mit Blattgold
  • Ex-F1-Star Briatore nennt Käufer solcher Luxusprodukte «Idioten»
  • 148 Personen weltweit auf Warteliste für das «Königszepter»-Glace
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Wer sich in den Sommerferien nach Luxus sehnt, findet in der süditalienischen Stadt Ruvo di Puglia ein ganz besonderes Desserterlebnis. Unter dem Namen «Königszepter» bietet die Mokambo Gelateria eine Glace mit iranischem Safran an – umhüllt von 24-karätigem Blattgold. Der stolze Preis von 95 Euro löste Anfang Woche eine Diskussion im italienischen Fernsehen aus.

In der Sendung «Pomeriggio Cinque Estate» äusserte sich die ehemalige Formel-1-Legende Flavio Briatore (76) zu den hohen Preisen. Wer dazu bereit sei, so viel für eine Glace zu bezahlen, ist seiner Meinung nach «ein Idiot». 

Die Menschen kommen für das Erlebnis

Briatore bietet unter anderem in seiner Crazy-Pizza-Filiale in St. Moritz GR mit Trüffeln belegte Pizzen zum Preis von 95 Franken an. Zum Vergleich: Eine Vanille- oder Pistazienglace kostet im Crazy Pizza St. Moritz 32 Franken. 

Vincenzo Paparella, Unternehmer hinter der Mokambo Gelateria, reagierte auf den Kommentar von Briatore. In einem Interview mit dem «Corriere della Sera» sagt er, dass es sich bei dem «Königszepter» nicht um eine einfache Milchglace handle. «Es ist ein gastronomisches Erlebnis, das wir seit acht Jahren anbieten.» Auch gibt er an, dass derzeit 148 Personen aus der ganzen Welt auf der Warteliste für eine Reservierung stehen. «Letztendlich sprechen die Zahlen lauter als jede Kontroverse», meint der Gelato-König. 

Weltweit setzen viele Restaurants ein luxuriöses Highlight auf die Karte, um damit anspruchsvolle Kundschaft anzulocken. Blick zeigt weitere Edel-Mahlzeiten. 

24K Pizza (New York)

Bei Industry Kitchen kann man sich eine Pizza mit Trüffeln, Kaviar, Gänseleber und, wie der Name schon sagt, 24-karätigem Gold bestellen. Allerdings nur mit 48 Stunden Vorlaufzeit. Umgerechnet kostet der Spass aktuell fast 2200 Franken. 

Die 24K Pizza wird mit Trüffeln, Kaviar und Gold zubereitet.

Golden Phoenix Cupcake (Dubai)

Wer beim Shoppen in der Dubai Mall etwas gegen den kleinen Hunger sucht, kann in der Bloomsbury Bäckerei einen Cupcake für umgerechnet gut 800 Franken geniessen. Die Zutaten sind grösstenteils geheim, aber auch dieser wird mit Blattgold verziert. 

Dieses kleine und teure Küchlein kann auf Anfrage bei einer Bäckerei in der Dubai Mall bestellt werden.

Golden Boy (Niederlande)

Der teuerste Burger der Welt hat einen Platz im Guinnessbuch der Rekorde. Umgerechnet kostet er gut 4600 Franken. Dafür erhält man unter anderem 100-prozentiges Wagyu-Rindfleisch, Kaviar und weissen Trüffel. Das Burgerbrötchen wird aus Dom-Pérignon-Champagnerteig gebacken. 

Der Burger schaffte es als teuerster Burger der Welt in das Guinnessbuch der Rekorde.

Moosalp Cremeschnitte (Schweiz)

Wer nicht weit reisen möchte, kann in der Bergbeiz Moosalp im Wallis echten Luxus geniessen. Bei einer traumhaften Aussicht auf der Terrasse bietet die Beiz für 250 Franken die teuerste Cremeschnitte des Landes an. 

Die Bergbeiz Moosalp im Wallis hat die teuerste Cremeschnitte des Landes auf der Karte.
Foto: Thomas Meier


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