Hier stösst der Jogger eine Passantin vor den Bus
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Aufnahmen von 2017:Hier stösst der Jogger eine Passantin vor den Bus

Rätsel nach 9 Jahren gelöst?
Millionär soll Bus-Schubser von London sein

Im Jahr 2007 wurde eine Passantin auf der Londoner Putney Bridge von einem Jogger vor einen Bus gestossen. Neun Jahre später verhaftet die Polizei einen Verdächtigen. Es handelt es sich um einen erfolgreichen Geschäftsmann mit Verbindungen zum europäischen Adel.
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Im Mai 2007 schubste dieser Jogger eine Fussgängerin aus dem Nichts vor einen Londoner Doppeldeckerbus.
Foto: PA

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Polizei verhaftet 44-jährigen Multimillionär wegen des Putney-Bridge-Vorfalls von 2007
  • Verdächtiger ist Ex-Offizier mit Verbindungen zum britischen Königshaus Windsor
  • Bereits über 50 Verdächtige geprüft, Überwachungsbilder sind unscharf
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Wurde das Rätsel des berüchtigten Putney-Bridge-Schubsers endlich gelöst? An einem frühen Morgen im Mai 2007 wurde eine Fussgängerin auf der Londoner Brücke eiskalt von einem Jogger vor einen Doppeldeckerbus geschubst. Nur dank der schnellen Reaktion des Busfahrers überlebte die damals 33-Jährige den Angriff. Trotz Aufnahmen von Überwachungskameras gelang es der Polizei jahrelang nicht, den Täter zu identifizieren.

Am Montag kam es nun jedoch zu einer Verhaftung in Westlondon. Wie «Daily Mail» berichtet, führten neue Informationen die Polizei direkt zum Haus eines Multimillionärs. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen hochdekorierten ehemaligen Offizier, der unterdessen als Vermögensberater tätig ist. Der 44-Jährige mit familiären Verbindungen zum britischen Königshaus Windsor befindet sich seit der gestrigen Festnahme in Polizeigewahrsam. 

Viele Verdächtige, keine Fortschritte

Seit Jahren versucht die Polizei den Fall aufzuklären – Anhaltspunkte hatte sie fast keine. Wie eine ehemalige Kriminaloberrätin gegenüber der «Daily Mail» sagte, wurde bereits gegen mehr als 50 Personen ermittelt, die den unscharfen Kameraaufnahmen ähnlich sahen. Fehlende forensische Beweise und dass das Opfer den Täter zuvor nicht kannte, verringerten die Erfolgschancen enorm.

Wenn die Behörden bei Fällen nicht weiterkommen und die Akten irgendwann in Schubladen verstauben, spricht man von Cold Cases. Allerdings führen sowohl Zufälle als auch technische Fortschritte öfters zu unerwarteten Wendungen. 

Senior in Koblenz verhaftet


Erst 32 Jahre nach der Tat wurde ein Verdächtiger aus einem Seniorenheim in Koblenz abgeführt. Der 81 Jahre alte Deutsche soll im Jahr 1994 die US-amerikanische Touristin Amy L.* ermordet haben. Die DNA-Spuren wurden ihm im Februar 2026 aufgrund neuer forensischer Möglichkeiten zugeordnet. Der Gerichtsprozess soll bereits im August 2026 starten. 

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Killer über Ahnen-Plattform gefunden

Es dauerte über vier Jahrzehnte, bis der brutale «Golden State Killer» verhaftet wurde. Zwischen 1975 und 1986 beging Joseph D.* insgesamt 13 Morde in mehreren Bundesstaaten in den USA. Trotz DNA-Spuren fand die Polizei keine passenden Übereinstimmungen. Erst im April 2018 wurde er über eine Plattform für Ahnenforschung gefunden, die genetische Informationen eines Verwandten enthielt. 

Millionär verplappert sich in Doku

Auch wenn der US-Millionär Robert Durst (†78) bereits für Mord zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, musste er sich 2021 nochmals vor Gericht verantworten. Beschuldigt war er des Mordes an seiner Frau im Jahre 1982. Mit dem Tod von Durst im Januar 2022 wurde der Prozess eingestellt. Besonders skurril: In einer umstrittenen HBO-Dokumentation aus dem Jahr 2015 soll er die Morde versehentlich bei laufendem Mikrofon gestanden haben.

* Namen bekannt 

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