Obligatorische Altersprüfung
Spanien will Social Media für Kinder unter 16 sperren

Nach Australien verbietet nun auch Spanien unter 16-Jährigen den Zugang zu Sozialen Netzwerken. Premierminister Pedro Sánchez will damit Kinder vor dem «digitalen Wilden Westen» schützen.
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Spanien will soziale Medien für Jugendliche unter 16 Jahren verbieten.
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Darum gehts

  • Spanien verbietet Jugendlichen unter 16 ab 3. Februar soziale Netzwerke
  • Unternehmen müssen Altersverifikationssysteme einführen, um Kinder zu schützen
  • Regeln mit fünf EU-Ländern: Ziel ist härtere Regulierung digitaler Plattformen
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Spanien zieht die digitale Notbremse. Jugendliche unter 16 Jahren sollen in Zukunft keine sozialen Netzwerke mehr nutzen dürfen. Premierminister Pedro Sánchez (53) erklärte auf dem Weltregierungsgipfel in Dubai, dass die Betreiber der Netzwerke verpflichtet werden sollen, wirksame Altersverifikationssysteme einzuführen.

«Unsere Kinder sind einem Raum ausgesetzt, in dem sie sich niemals allein bewegen sollten. Das werden wir nicht länger hinnehmen», sagte Sánchez dem Nachrichtenportal «Antena 3». Ziel sei es, den «digitalen Wilden Westen», wie der Premierminister Social Media nennt, zu beenden und Online-Plattformen in sichere und demokratische Räume zu verwandeln.

Nach dem Vorbild anderer Staaten

Das Verbot ist laut «Antena 3» Teil eines umfassenden Massnahmenpakets gegen Missbrauch durch grosse digitale Plattformen. Spanien will auch die Manipulation von Algorithmen und die Verbreitung illegaler Inhalte unter Strafe stellen.

Zudem soll ein System zur Verfolgung und Rückverfolgbarkeit von Hass und Polarisierung entwickelt werden. Spanien plane, zusammen mit der Staatsanwaltschaft und anderen europäischen Ländern, härtere, schnellere und effektivere Regulierungen auf den sozialen Medien durchzusetzen.

Mit dieser Entscheidung folgt Spanien Ländern wie Australien, Grossbritannien und Frankreich, die ähnliche Regelungen bereits eingeführt haben. Der Weltregierungsgipfel in Dubai, an dem rund 30 Staats- und Regierungschefs teilnehmen, steht dieses Jahr unter dem Motto: «Die Regierungen der Zukunft gestalten.»

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