Ermittlungen zu Deepfake- und Hassinhalten
Staatsanwaltschaft durchsucht Büros von X in Paris

Die französische Staatsanwaltschaft durchsuchte die Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X in Paris. Grund sind Ermittlungen zu Algorithmen und problematischen Inhalten wie Deepfakes. Unterstützt wurde die Aktion von Europol.
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Elon Musk wurde im Zuge der Ermittlungen gerichtlich vorgeladen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Staatsanwaltschaft durchsucht X-Büros in Paris wegen Algorithmus-Beschwerden seit Januar 2025
  • Ermittlungen wegen Deepfakes und Holocaust-Leugnung im Juli 2025 ausgeweitet
  • Elon Musk und Linda Yaccarino für April 2026 vorgeladen
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Daniel MacherRedaktor News

In Paris durchsucht die Staatsanwaltschaft die Büros von Elon Musks (54) Social-Media-Plattform X. Die Cybercrime-Einheit führt die Aktion durch, unterstützt wird sie von Europol.

Grund für die Durchsuchungen ist eine Untersuchung, die im Januar 2025 nach Beschwerden über den Algorithmus von X und die empfohlenen Inhalte eröffnet wurde. Sowohl Musk als auch die frühere X-Chefin Linda Yaccarino (62) wurden für Anhörungen im April vorgeladen.

X: Angriff auf die Meinungsfreiheit

Die Staatsanwaltschaft betont, dass die Aktion Teil der Bemühungen sei, sicherzustellen, dass X die französischen Gesetze einhält. Die Ermittlungen wurden im Juli 2025 ausgeweitet, nachdem auf der Plattform sexuell explizite Deepfakes und Inhalte zur Holocaust-Leugnung kursierten.

X hat bislang nicht reagiert. Zuvor bezeichnete das Unternehmen die Untersuchungen als Angriff auf die Meinungsfreiheit und als politisch motiviert.

Die Staatsanwaltschaft kündigte zudem an, künftig über LinkedIn und Instagram zu kommunizieren.

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