Darum gehts
- Der Playa de Gulpiyuri in Nordspanien ist nur 40 Meter lang
- Das Meerwasser erreicht den Strand durch unterirdische Tunnel und bleibt kalt
- Strand liegt 100 Meter vom Meer entfernt, erreichbar in 15 Minuten Fussweg
Der kleinste Strand der Welt befindet sich im Norden von Spanien, in der Nähe der Stadt Llanes. Er ist nur 40 Meter lang und liegt in einem gefluteten Dolinenloch, das einst durch den Einbruch einer Kalksteinhöhle entstand.
Durch seine Lage und Grösse ähnelt der Playa de Gulpiyuri eher einer versteckten Lagune als einem klassischen Sandstrand. Auch befindet er sich nicht direkt an der Küste. Mehr als 100 Meter ist der Strand vom Kantabrischen Meer entfernt. Sein Aussehen verändert er im Rhythmus der Gezeiten.
Das Wasser ist am Mini-Strand überraschend kalt
Bei Flut strömt das Meerwasser durch ein unterirdisches Netzwerk mehrerer vom Salz ausgehöhlter Tunnel in das verborgene Paradies. Dabei erzeugt das kristallklare Wasser auch am Strand sanfte Wellen. Zudem sind die Wassertemperaturen kühler als an der Küste, weil das Wasser eine Zeit lang unter der Erde bleibt. Herrscht hingegen Ebbe, fällt der Strand fast vollständig trocken.
Eine direkte Zug- oder Busverbindung zum Mini-Strand gibt es nicht. Am besten erreicht man den Ort über einen 15-minütigen Spaziergang vom Parkplatz des Strandes von San Antolín aus. Am meisten Platz hat man am frühen Morgen oder ausserhalb der Hauptsaison – dann ist er meist nicht von Besuchern überlaufen.
Dieser Artikel erschien zuerst auf Blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.