Darum gehts
- Arbeiter kämpfen erneut mit Schäden am Reflecting Pool in Washington, D.C.
- Trump wirft Vandalen vor, Chemikalien eingesetzt zu haben
- Sanierung kostete bisher 14 Millionen Dollar, weitere Reparaturen geplant
Tagelang hatten Arbeiter den Reflecting Pool in Washington, D.C. von Algen befreit. Und US-Präsident Donald Trump (80) hatte von der Renovierung geschwärmt. Sie solle «100 Jahre halten» und für sauberes Wasser sorgen. Bloss: Noch immer macht die historische Sehenswürdigkeit Probleme. Wie unter anderem die Nachrichtenagentur AP berichtete, blätterte ein Teil der Beschichtung im Pool ab.
14 Millionen Dollar haben die von Trump massgeblich vorangetriebenen Bemühungen zur Sanierung des Beckens im Zentrum der Ami-Hauptstadt bereits gekostet. Am Sonntagmorgen kündigte der Republikaner an, dass er den Reflecting Pool am Lincoln Memorial erneut trockenlegen lassen werde. Arbeiter hätten mit abblätternder Farbe und Algen zu kämpfen.
Trumps Vandalismus-Post
Anfang Woche waren die Stücke abblätternder Farbe erstmals an die Wasseroberfläche getrieben. «Wir haben uns heute mit Bauunternehmern getroffen. Wir werden wahrscheinlich gezwungen sein, einen Grossteil des Wassers abzulassen und abzupumpen, um die notwendigen Reparaturen durchführen zu können, aber wir werden sie so schnell wie möglich erledigen», teilte Trump am Sonntagmorgen auf seiner Plattform Truth Social mit.
Trump machte «schändlichen Vandalismus» für die Schäden verantwortlich, eine Anschuldigung, die er bereits Anfang Woche erhoben hatte. «Viele weitere Personen» seien festgenommen worden, sagte er. Trump behauptete weiter, Vandalen «hätten mit einem Messer oder einer Klinge einen 76 Meter langen Riss in die schöne Fassade geschlagen». Er behauptete zudem, sie hätten ätzende und zerstörerische Chemikalien in den Reflecting Pool geschüttet.
Die Instandhaltung des Reflecting Pool stellt seit Jahrzehnten eine Herausforderung dar. Trumps Sanierungsmassnahmen sind Teil seiner Initiative zur Verschönerung Washingtons.