Nach angeblichem Ukraine-Drohnenangriff
Sieben neue Raketentürme schützen Putins Ferienresidenz

Im vergangenen Dezember wurde Putins Staatsresidenz laut Moskau Ziel eines Drohnenangriffs. Dies bietet Anlass für den Kreml, neue Sicherheitsmassnahmen zu rechtfertigen.
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Putins Ferienresidenz soll besser geschützt werden.
Foto: FBK

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Putins Residenz Waldai schützt sieben neue Pantsir-Abwehrsysteme seit März
  • Das System wehrt Drohnen, Flugzeuge und Marschflugkörper mit Raketen ab
  • Residenz liegt 300 km südlich von Sankt Petersburg in Nowgorod
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Janine EnderliRedaktorin News

Es sind Systeme, die üblicherweise an der Front in der Ukraine eingesetzt werden. Nun stehen sie vor Wladimir Putins (73) Haustür. Nach einem angeblichen Drohnenangriff auf Putins Staatsresidenz im Dezember installierte der Kreml offenbar sieben Türme mit dem sogenannten Pantsir-Abwehrsystem vor den Toren des Grundstücks.

Dies berichtet Radio Swoboda unter Berufung auf Satellitenbilder. Bei Pantsir handelt es sich um ein russisches, bodengestütztes Flugabwehrsystem für kurze bis mittlere Reichweite. Es kombiniert Raketen und Kanonen, um Ziele wie Flugzeuge, Drohnen und Marschflugkörper abzuwehren.

Insgesamt 27 Türme

Laut Radio Swoboda begann der Bau am 17. März auf dem Grundstück Waldai in der Region Nowgorod. Dort verbringt Putin regelmässig seine Ferien. Die Residenz Waldai ist eine von Putins sechs Residenzen und liegt 300 Kilometer südlich von Sankt Petersburg.

Auf Satellitenbildern, die das Medium publiziert hat, ist zu sehen, dass die Luftabwehrsysteme in zwei konzentrischen Ringen um Putins Residenz angeordnet sind – wobei der äussere Ring grösser ist als der innere. Ihre Gesamtzahl rund um die Residenz beläuft sich nun auf 27.

Putin verbringt Ferien mit Geliebter Kabajewa

Berichten zufolge soll Putins mutmassliche Geliebte, Alina Kabajewa, in Waldai leben. Mit der ehemaligen Turnerin soll er zwei Kinder haben. Die Residenz besteht aus mehreren Gebäuden, beherbergt Möbel aus Gold sowie einen exakten Nachbau von Putins Büro im Kreml.

Das Anwesen ist 250 Hektar gross und gibt immer wieder Anlass zu Spekulationen. So soll das Grundstück über eine gigantische Sauna verfügen, einen Golfplatz beinhalten, und sogar eine orthodoxe Kirche soll in Waldai stehen – Moskau selbst hat dazu noch nie etwas bestätigt.

Kiew dementierte Angriff

Im vergangenen Dezember soll Waldai mit 91 ukrainischen Drohnen attackiert worden sein. Der Vorfall hat international für Fragezeichen gesorgt – denn Kiew hat den Angriff dementiert.

Nun soll die Anlage also zusätzlich geschützt werden. Insgesamt wird das Anwesen laut Radio Swoboda von 20 mit schweren Maschinengewehren bestückten Geschütztürmen und 27 Pantsir-Flugabwehrsystemen bewacht. Diese Systeme, deren Kosten zwischen 15 und 20 Millionen US-Dollar pro Stück liegen, gelten als Schlüsselkomponenten der russischen Luftverteidigung.

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