Mit 42 Kilometern pro Stunde
Seniorin mit Rollator in Euskirchen (D) geblitzt

Eine Seniorin in Euskirchen (D) wurde Anfang Mai mit 42 km/h in einer 30er-Zone geblitzt. Doch nicht sie, sondern ein Kastenwagen war der eigentliche Raser – ihr Rollator verdeckte das Kennzeichen.
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Eine Seniorin in Euskirchen (D) wurde Anfang Mai mit 42 km/h in einer 30er-Zone geblitzt.
Foto: Polizei NRW Euskirchen

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Seniorin mit Rollator in Euskirchen löst Anfang Mai Blitzer aus
  • Kennzeichen eines rasenden Kastenwagens durch die Seniorin verdeckt
  • 42 km/h statt erlaubter 30 km/h in der Zone gemessen
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Mattia JutzelerRedaktor News

Eine «Geschwindigkeitskontrolle mit unerwartetem Highspeed-Moment». So nennen die Polizeibeamten im Kreis Euskirchen den skurrilen Vorfall von Anfang Mai. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle wurde eine Fussgängerin mit 42 Kilometern pro Stunde in einer 30er-Zone geblitzt.

Die Beamten teilen das entstandene Foto auf den sozialen Medien, wie die «Bild» zuerst berichtete. Darauf zu sehen, ist eine Seniorin mit ihrem Rollator, die scheinbar gerade auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen ist. Darauf deutet jedenfalls die Poschti-Tasche hin, die vorne an ihrer Gehhilfe baumelt. «Im ersten Augenblick sah es fast so aus, als hätte die Dame gerade einen neuen Rollator-Geschwindigkeitsrekord aufgestellt oder wolle persönlich gegen Usain Bolt antreten», kommentiert die Polizei humorvoll.

Seniorin rettet Raser vor Busse

Den Blitzer ausgelöst hat aber tatsächlich nicht die gemütliche Seniorin, sondern der Kastenwagen im Hintergrund des Fotos. Der war es nämlich, der mit 42 Kilometern pro Stunde in die 30er-Zone gerast ist. Die Seniorin hat den Raser allerdings vor der Busse bewahrt. Weil sie genau zum richtigen Zeitpunkt durchs Bild läuft, verdeckt sie das Kennzeichen des Kastenwagens.

Die Seniorin selbst hatte das Blitzer-Foto scheinbar nicht bemerkt. «Während andere auf Blitzerfotos eher erschrocken schauen, blieb sie völlig entspannt unterwegs – ganz so, als wären spontane Fotoaufnahmen bei Geschwindigkeitskontrollen für sie Alltag», schreibt die Polizei auf Facebook.

Warnung vor dem Rasen

Trotz des lustigen Fotos warnt die Polizei auf Facebook eindringlich vor dem Überschreiten von Geschwindigkeitsbegrenzungen. «Gerade dort, wo Tempo 30 gilt, zum Beispiel im Bereich von Kindergärten, Schulen oder Wohngebieten, hat das einen guten Grund.
Schon wenige km/h mehr können im Ernstfall entscheidend sein und den Bremsweg deutlich verlängern.»

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