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Schock auf Ryanair-Flug:Video zeigt offenes Fenster

Ljubiša K. hing aus Flugzeugfenster
Jetzt spricht der Mann, der fast aus Ryanair-Jet gesogen wurde

Halskrause, Schwindel und Albträume: Nach dem Bruch eines Fensters auf einem Ryanair-Flug erholt sich Ljubisa K. langsam von seinen Verletzungen. Der Schock des Beinahe-Unfalls hat ihn psychisch wie körperlich schwer getroffen.
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Ljubiša K. (links) erholt sich aktuell von den Folgen des Unglücks.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein Ryanair-Flug von Thessaloniki in Griechenland nach Memmingen (D) endete mit Fensterbruch
  • Passagier Ljubiša K. erlitt Verletzungen und wurde fast aus dem Flugzeug gesogen
  • Er muss sechs Wochen Halskrause tragen, ist psychisch am Ende
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Marian NadlerRedaktor News

Die Bilder gingen um die Welt: Diese Woche gab es in einer Ryanair-Maschine, die von Thessaloniki in Griechenland nach Memmingen in Deutschland fliegen sollte, einen lauten Knall. Anschliessend wurde ein Passagier fast durch eine zerbrochene Fensterscheibe des Jets gesogen

Bei dem Mann handelt es sich um Ljubisa K*. Er hat jetzt mit «Bild» über den Albtraum an Bord des Fliegers gesprochen.

So heftig hat es Ljubisa K. erwischt

K. geht es nach eigenen Angaben «überhaupt nicht gut». Er könne nicht schlafen, habe ständig Schwindel und Albträume, sobald er die Augen schliesse. Im Interview mit dem deutschen Boulevardblatt trägt er eine Halskrause.

Der Vorfall hat Spuren hinterlassen. «Ich habe keine Konzentration. Meine Aufmerksamkeit hält bei nichts. Das heisst, ich funktioniere einfach nicht richtig.»

Immer wieder hat er das, was er an Bord des Fliegers erlebte, vor Augen. Er muss jetzt sechs Wochen die Halskrause tragen, Grund ist eine Verletzung am Hals.

Auch seine rechte Hand sei verletzt, ein Teil sogar verbrannt worden. «Meine gesamte rechte Seite war einige Tage nicht funktionsfähig», erzählt er. Auch am Rücken habe er Verbrennungen davongetragen. Er schiebt nach: «Mein Kopf ist angeschwollen und taub.»

«Von riesigem Knall geweckt»

Auch das rechte Ohr und das rechte Auge wurden in Mitleidenschaft gezogen, berichtet er weiter. «Ob sich das wieder normalisiert, ist fraglich.» 

An den Vorfall selbst kann er sich kaum erinnern. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war K. angeschnallt und hat gerade ein Nickerchen gemacht. «Nach einiger Zeit wurde ich von einem riesigen Knall – wie bei einer Bombe – geweckt. Ich war nur für einen Moment bei Bewusstsein», schildert er. «Nachdem ich wieder zu mir gekommen bin, war ich überall blutverschmiert. Blut tropfte von meinem Gesicht und meinen Händen.»

Sorge um Familie und Firma

Zusammen mit einem Mann, seiner Ehefrau und einer weiteren Frau konnte er schliesslich das Loch im Fenster mit einer Metallkiste provisorisch schliessen. «Dann bin ich vermutlich wieder ohnmächtig geworden.»

Sein Leben habe sich nach dem Unglück radikal verändert. Vor dem Unfall sei er ein aktiver Mensch gewesen, der viel privat und geschäftlich gereist ist. Das sei nun nicht mehr so.

«Jetzt stört mich alles. Der Trubel stört mich. Ich kann nicht auf die Strasse gehen. Psychisch bin ich völlig am Boden.» Er sorgt sich um seine Firma und die Familie. «Was wird nach alldem passieren? Es ist eine totale Umwälzung in meinem Leben.»

Erst nach einigen Tagen habe er verstanden, wie nah er in der Situation im Ryanair-Flieger dem Tod war. Das Geräusch eines Flugzeugs versetzt ihn mittlerweile in Panik.

* Name bekannt

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