Darum gehts
- Trump entschied sich im Februar 2026 für Militärschlag gegen Iran
- Aus den eigenen Reihen gab es zunächst Zweifel
- USA führten Gespräche mit Iran in Genf und in Oman
Hinter verschlossenen Türen im Weissen Haus fiel im Februar 2026 eine Entscheidung mit potenziell weltverändernden Folgen: Krieg oder kein Krieg gegen den Iran. Eine brisante Recherche der «New York Times (NYT)» enthüllt, wie US-Präsident Donald Trump (79) Schritt für Schritt auf einen Militärschlag zusteuerte. So sollen die entscheidenden Tage abgelaufen sein:
11. Februar 2026
Am 11. Februar 2026 traf der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (76) im Weissen Haus ein, um Trump eine Präsentation zur Lage im Iran vorzustellen. Das Treffen im Situation Room, dem Raum für sicherheitsrelevante Entscheidungen im Weissen Haus, erfolgte in kleinem Kreis mit führenden US- und israelischen Vertretern.
Netanyahu präsentierte einen Plan für ein gemeinsames militärisches Vorgehen mit vier Zielen: Tötung der iranischen Führung, Zerstörung militärischer Fähigkeiten, Auslösung eines Volksaufstands und Regimewechsel. Die israelische Seite bewertete die Erfolgsaussichten optimistisch und stellte die Risiken als beherrschbar dar, zitiert die «New York Times» aus ausführlichen Interviews mit Insidern, die anonym geführt wurden. Trump reagierte positiv auf den Vorschlag und zeigte sich von einem schnellen militärischen Erfolg überzeugt. «Klingt gut», soll der Republikaner geantwortet haben.
12. Februar 2026
Am folgenden Tag überprüften US-Geheimdienste die israelischen Annahmen. Ihre Analyse ergab, dass militärische Ziele grundsätzlich erreichbar seien, ein Regimewechsel jedoch eher unrealistisch sei.
Der CIA-Direktor John Ratcliffe (60) bezeichnete entsprechende Szenarien als «eine Farce». Auch Aussenminister Marco Rubio (54) äusserte offenbar Zweifel. Militärische Vertreter, darunter Generalstabschef Dan Caine, warnten vor überoptimistischen Annahmen der israelischen Seite.
Mitte Februar 2026 (laufende Beratungen)
In den folgenden Tagen wurden zentrale Risiken diskutiert, darunter regionale Eskalation, eine mögliche Blockade der Strasse von Hormus, Munitionsengpässe sowie die Unvorhersehbarkeit eines grösseren Konflikts.
Innerhalb der Regierung bestanden deutliche Differenzen. Vizepräsident J. D. Vance (41) lehnte einen Krieg ab und warnte vor langfristigen Folgen. Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) befürwortete ein militärisches Vorgehen hingegen. Rubio unterstützte begrenzte Schläge, lehnte jedoch einen Regimewechsel ab.
Februar 2026 (diplomatische Phase)
Parallel dazu fanden Gespräche mit iranischen Vertretern im Oman und der Schweiz statt. Die USA signalisierten Kompromissbereitschaft, konnten jedoch keine Einigung erzielen. Der Iran lehnte zentrale Vorschläge ab.
26. Februar 2026
In der abschliessenden Sitzung wurden militärische Optionen erneut dargestellt. Trump liess die Positionen der Berater darlegen. Diese entsprachen weitgehend den zuvor geäusserten Einschätzungen: Vance blieb skeptisch, signalisierte jedoch Loyalität; andere unterstützten das Vorgehen oder hielten sich zurück.
Am Ende traf Trump die Grundsatzentscheidung für einen Militärschlag und erklärte: «Ich denke, wir müssen es tun.» Ziel Nummer eins war dem Bericht zufolge die Verhinderung iranischer Nuklearbewaffnung sowie die Schwächung militärischer Kapazitäten.