Nach Krisentreffen mit Rutte
Trump kritisiert Verbündete und will Nato-Staaten bestrafen

Nach einem Treffen mit Generalsekretär Mark Rutte scheint sich US-Präsident Trumps Laune gegenüber den Nato-Staaten nicht gebessert zu haben. Er zeigte sich enttäuscht über die Haltung der Verbündeten im Iran-Konflikt. Nun sollen «Bestrafungen» geprüft werden
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Mit Aussenminister Rubio scheint der Nato-Generalsekretär, Mark Rutte, noch gut gelaunt gewesen zu sein.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump kritisiert Nato scharf nach Treffen mit Generalsekretär Mark Rutte
  • USA erwägen Truppenverlegungen aus Deutschland und Spanien nach Polen, Rumänien
  • Über 80'000 US-Soldaten in Europa sichern Nato-Rückhalt und Stabilität
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Donald Trump (79) hat erneut gegen die Nato ausgeteilt. Nach einem zweistündigen Treffen mit Generalsekretär Mark Rutte (59) im Weissen Haus zeigte sich der US-Präsident unverändert wütend über das Verhalten der Verbündeten im Iran-Konflikt. Auf Truth Social schrieb er am Mittwochabend: «Die Nato war nicht da, als wir sie gebraucht haben – und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen. Denkt an Grönland, dieses grosse, schlecht geführte Stück Eis!»

Blockierte Lufträume und gesperrte Militärbasen

Der jüngste Angriff der USA und Israels auf den Iran hat die westliche Allianz in die Krise gestürzt. Länder wie Spanien, Italien und Frankreich verweigerten die Unterstützung oder setzten strikte Bedingungen, schreibt «Daily Mail». So blockierte Spanien seinen Luftraum, Italien sperrte eine Militärbasis, und Frankreich erlaubte die Nutzung einer Basis nur eingeschränkt.

«Die Nato hat den USA den Rücken gekehrt», wetterte er, auch Deutschland habe die Vereinigten Staaten im Stich gelassen. Karoline Leavitt, Sprecherin des Weissen Hauses, wurde deutlich: «Die Nato wurde getestet – und sie hat versagt.» «Es ist ziemlich traurig, dass die Nato dem amerikanischen Volk in den vergangenen sechs Wochen den Rücken gekehrt hat – obwohl die Amerikaner ihre Verteidigung finanzieren», ergänzte Leavitt.

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Trump droht mit Truppenabzug

Laut «Daily Mail» prüft die US-Regierung nun mögliche Sanktionen gegen unkooperative Verbündete. Im Raum steht etwa die Verlegung amerikanischer Truppen aus Deutschland oder Spanien nach Polen oder Rumänien.

Ein Nato-Austritt der USA, über den Trump immer wieder spekuliert, bleibt unwahrscheinlich. Doch selbst kleinere Massnahmen könnten die Allianz destabilisieren. Mit über 80'000 stationierten Soldaten bilden die USA das Rückgrat der Nato in Europa. Ein Abzug Richtung Osteuropa würde die Spannungen mit Moskau verschärfen.

Rutte versuchte, die Wogen zu glätten, drückte aber auch sein Verständnis für Trumps Enttäuschung aus. «Nicht alle Länder haben ihre Zusagen erfüllt, aber die Mehrheit hat Unterstützung geleistet», sagte er gegenüber CNN. Diplomatische Töne, die aber wenig an Trumps Haltung ändern dürften. Der Streit mit den europäischen Partnern ist also längst nicht beigelegt.

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