«Ich habe mich am Tisch gestossen»
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Trump über seine blaue Hand:«Ich habe mich am Tisch gestossen»

«Ist in Davos passiert»
Trumps Flecken-Hand sorgt erneut für Aufsehen – die Begründung ist kurios

Ein blauer Fleck an Donald Trumps Hand sorgt erneut für Spekulationen. Laut dem Weissen Haus zog sich der US-Präsident an einem Tisch in Davos eine Prellung zu.
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Donald Trump mit einem grossen, blauen Fleck auf seinem linken Handrücken.
Foto: AP

Darum gehts

  • Trump erklärt blaue Hand nach WEF Davos: Prellung am Tisch
  • Chronische Veneninsuffizienz nicht Ursache, Aspirin verstärkt blaue Flecken
  • Trump nimmt täglich höhere Aspirin-Dosis als empfohlen für Herzgesundheit
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Janine EnderliRedaktorin News

Sie sorgt immer wieder für Spekulationen: Trumps blaue Hand. Während inzwischen bekannt ist, dass der US-Präsident (79) an einer chronischen Veneninsuffizienz leidet, liefert das Weisse Haus nach Trumps Besuch am WEF in Davos GR eine kuriose Erklärung für die Verfärbung. 

Demnach sei der neue Fleck, der auf aktuellen Fotos gut sichtbar ist, auf einen Vorfall bei der Gründungszeremonie von Trumps Friedensrat zurückzuführen. Beim Unterschreiben in den Bündner Bergen habe sich Trump gestossen. 

«Es passierte in Davos»

«Bei der heutigen Veranstaltung des Friedensrats in Davos stiess Präsident Trump mit der Hand gegen die Ecke des Unterzeichnungstischs, wodurch er sich eine Prellung zuzog», erklärte Pressesprecherin Karoline Leavitt (28). 

Ein weiterer Sprecher ergänzte, dass Trump zudem regelmässig Aspirin einnimmt. Dadurch neige er schneller zu blauen Flecken. Auf dem Rückflug in die USA bestätigte Trump das gleich selbst. An Bord seiner Präsidentenmaschine wurde er von einer Journalistin auf die Verfärbung angesprochen. Trump sagte: «Mir geht es gut. Ich habe mich heute am Tisch gestossen. Aspirin ist gut für das Herz, aber es ist nicht gut, wenn man keine blauen Flecken möchte.»

«Ich will nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fliesst»

In einem Interview mit dem «Wall Street Journal» räumte der US-Präsident zuletzt ein, seit Jahren täglich eine höhere Dosis Aspirin einzunehmen als verschrieben. «Sie sagen, Aspirin ist gut zur Verdünnung des Bluts, und ich will nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fliesst», sagte Trump.

Weil er oft Hände schütteln muss, entstehen die blauen Flecken schneller. Trumps Sprecherin Leavitt hatte erklärt, dass die Aspirin-Einnahme zur Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen verordnet wurde. 

Aspirin wirkt im Alltag oft wie ein Blutverdünner, weil es das Verklumpen von Blutplättchen hemmt. Dadurch entstehen schon bei kleinen, oft unbemerkten Gefässverletzungen schneller blaue Flecken, besonders bei älteren Menschen mit empfindlicher Haut und Gefässen.

Das bedeutet «chronische Veneninsuffizienz»

Die chronische Veneninsuffizienz, an der Trump leidet, ist in der Regel nicht die Ursache für eine plötzlich oder deutlich blau gefärbte Hand, da sie vor allem die Beine betrifft. 

Bei einer Veneninsuffizienz schliessen die Venenklappen nicht mehr richtig. Dadurch kann das Blut – vor allem in den Beinen – nicht gut zum Herzen zurückfliessen und staut sich in den Venen. Das führt zu Schwellungen, einem Schweregefühl und im Verlauf auch zu Hautveränderungen oder Krampfadern. 

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