Horror-Fall in Salzgitter (D)
Haushälterin (32) monatelang von Familie gefoltert

In Salzgitter wurde eine Frau über Monate brutal misshandelt. Ihre Gastgeber nagelten ihre Zunge fest und prügelten auf sie ein. Ermittler fanden Foltervideos auf einem Handy. Alle Beteiligten sind in Haft.
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Eine 32-jährige Frau wurde monatelang von einer Familie misshandelt, bei der sie im Haushalt aushelfen wollte.
Foto: imago/photothek

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Frau in Salzgitter brutal misshandelt von Mutter, Tochter und deren Ehemann
  • Opfer musste Zähne mit Rohrzange ziehen, Zunge auf Brett genagelt
  • Zeitraum der Taten: Ende 2025 bis März 2026, drei Festnahmen
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Mattia JutzelerRedaktor News

Was nach einer Geschichte aus einem brutalen Horrorfilm klingt, wurde für eine Frau im deutschen Salzgitter zur tragischen Realität. Die 32-Jährige zieht für eine Weile bei einer Mutter und ihrer Tochter ein und übernimmt zum Dank einige Ämtli im Haushalt. 

Mutter (62) und Tochter (28) werfen ihrer neuen Haushälterin aber vor, zu spät zum Dienst zu erscheinen und ihre Arbeit schlecht zu machen. Als Bestrafung misshandeln sie die 32-Jährige brutal. Wie «ntv» berichtet, habe sich die Haushälterin in zwei Fällen selbst mit einer Rohrzange mehrere Zähne ziehen müssen. Auch hätten die beiden Frauen die Zunge ihres Opfers auf ein Brett genagelt und mit einem Baseballschläger, einem Hammer und Fäusten auf die Frau eingeprügelt.

Haftbefehl gegen drei Personen erlassen

Die Misshandlungen sollen sich in einem Zeitraum von Ende 2025 bis Mitte März dieses Jahres ereignet haben. Auch der Ehemann der Mutter soll in einigen Fällen beteiligt gewesen sein. Auf seinem Handy haben Ermittler Foto- und Videodateien der Folter gefunden. Auch habe er selbst dem Opfer mehrmals ins Gesicht geschlagen. Der Mann ist bereits mehrfach vorbestraft und musste unter anderem wegen Vergewaltigung in den Knast.

Alle drei Beschuldigten wurden festgenommen, bestätigt der Braunschweiger Oberstaatsanwalt gegenüber dem NDR. Die Taten hätten alle «im häuslichen Bereich» stattgefunden, heisst es weiter.

Die Ermittler hätten erst vor wenigen Tagen von den Vorwürfen erfahren. Das Opfer habe sich nach den Misshandlungen zuerst Bekannten anvertraut und anschliessend bei der Polizei Anzeige erstattet.

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