Hilft bei Stress
Die Psychologie von Menschen, die lange duschen

Lange Duschen helfen nachweislich dabei, emotionale Belastung und körperliche Anzeichen von Stress zu reduzieren. Psychologen raten daher dazu, die Zeit unter der Dusche bewusst zu nutzen, um sich zu entspannen.
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Eine lange Dusche kann dabei helfen, emotionale Belastung und körperliche Stressanzeichen zu reduzieren (Symbolbild).
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Langes Duschen hilft laut Psychologen dabei, Stress abzubauen
  • Das Wasserrauschen überdeckt Reize, entspannt Muskeln und beruhigt das Gehirn
  • Bei anhaltender Traurigkeit oder Erschöpfung ist ärztliche Hilfe ratsam
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Wiebke Köhne

Eine lange Dusche nach einem stressigen Tag ist bei vielen ein fester Bestandteil der Routine. Das aus gutem Grund. Psychologen gehen davon aus, dass die geschlossene Badezimmertür, das Geräusch von Wasser und die Wiederholung von einfachen Bewegungen während des Duschens ein Gefühl der Ruhe erzeugen und dabei helfen, emotionale Belastung abzubauen.

Stress und Erschöpfung sind meist psychischer Natur, allerdings rufen sie oftmals auch körperliche Reaktionen hervor. Dazu gehören angespannte Schultern, eine schnelle Atmung oder auch ein Gefühl der Schwere. Das warme Wasser der Dusche hilft dabei, die Muskeln zu entspannen und Steifheit zu lindern. Zudem wird dem Gehirn durch die Wärme ein wohliges Gefühl suggeriert.

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Die Zeit unter der Dusche sollte bewusst genutzt werden

Viele bleiben länger unter der Dusche stehen, weil sie dadurch ihren Kopf abschalten können und die paar Minuten dazu brauchen, um die Ereignisse des Tages zu verarbeiten. Dabei spielt das kontinuierliche Rauschen des Wassers eine entscheidende Rolle. Denn durch das Plätschern werden äussere Reize reduziert und Umgebungsgeräusche überdeckt. So schaltet das Gehirn allmählich von einem Zustand der ständigen Wachsamkeit ab. 

Wer den Effekt noch verstärken möchte, sollte die Zeit unter der Dusche bewusst nutzen. Statt einfach nur unter dem Wasserstrahl zu stehen, sollte man den Atem verlangsamen und versuchen, seine Schultern zu entspannen. 

Diese Warnzeichen sollte man im Auge behalten

Psychologen gehen nicht davon aus, dass es sich bei dem Ritual um eine Flucht vor den Alltagsproblemen handelt. In vielen Fällen ist eine längere Dusche eine gesunde Möglichkeit, nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen. Geht die Gewohnheit jedoch mit einer anhaltenden Traurigkeit und einem ständigen Gefühl der Erschöpfung einher, ist Vorsicht geboten. In diesem Fall ist die emotionale Belastung meist ernster und benötigt zusätzliche Aufmerksamkeit oder professionelle Unterstützung.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier. 

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