Darum gehts
- Schwerer Unfall mit 13 Verletzten auf A1 bei Wildeshausen-West
- Extremes Glatteis und Nebel erschwerten Arbeit der Rettungskräfte erheblich
- Fünf Fahrzeuge beteiligt, Einsatz dauerte anderthalb Stunden
Auf der deutschen Autobahn A1 kam es am Samstagmorgen gegen 4 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt 13 verletzten Personen. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Ahlhorner Dreieck und Wildeshausen-West und betraf fünf Fahrzeuge, die nach ersten Erkenntnissen ineinander kollidierten.
Aufgrund der Meldungen wurden neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr Wildeshausen alarmiert. Bereits während der Anfahrt zum Feuerwehrhaus wies die Leitstelle in der Alarmierung ausdrücklich auf extreme Glätte hin und mahnte zu besonderer Vorsicht.
«Massenanfall von Verletzten»
An der Einsatzstelle herrschten sehr schwierige Bedingungen: Eine dichte Nebelschicht sowie extreme Strassenglätte erschwerten die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich. Beim Aussteigen konnten sich die Feuerwehr- und Rettungskräfte nur in kleinen Schritten fortbewegen, da die Fahrbahn einer Eisfläche glich.
Nach einer ersten Erkundung stufte der Rettungsdienst das Einsatzstichwort von «Verkehrsunfall» auf «Massenanfall von Verletzten bis zu zehn Personen» hoch. In der Folge wurden zusätzliche Rettungsmittel aus den Landkreisen Oldenburg, Vechta und Cloppenburg zur Einsatzstelle entsandt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Feuerwehr musste «extrem vorsichtig fahren»
Die Feuerwehr unterstützte in der Anfangsphase bei der medizinischen Erstversorgung der Verletzten und kümmerte sich um die verunfallten Fahrzeuge sowie die Absicherung der Einsatzstelle. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr fuhren zwei Streufahrzeuge durch den betroffenen Bereich, um die Glätte zu bekämpfen und die Sicherheit für Einsatzkräfte und Betroffene zu erhöhen.
Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Wildeshausen beendet. «Da wir ehrenamtliche Einsatzkräfte sind, befinden wir uns nicht 24/7 an der Feuerwache. Wir fahren von zu Hause zum Feuerwehrhaus und müssen extrem vorsichtig fahren, um uns nicht selbst in Gefahr zu bringen oder einen Unfall zu verursachen», so Jannik Stiller, Pressesprecher der Feuerwehr.