Geheimer Deal ausgehandelt?
Nur noch Trumps Unterschrift soll fehlen für Iran-Frieden

Historische Wende oder Mega-Bluff? Die USA und der Iran sollen kurz vor einem diplomatischen Durchbruch stehen. Ein 60-tägiger Vor-Abkommens-Deal zur atomaren Entschärfung ist unterschriftenreif. Doch ein Mann blockiert das Papier noch: US-Präsident Donald Trump.
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Nur noch seine Unterschrift soll fehlen für Frieden mit dem Iran: US-Präsident Donald Trump.
Foto: IMAGO/ABACAPRESS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USA und Iran vereinbaren 60-tägiges Memorandum für Atomgespräche
  • Iran muss binnen 30 Tagen Minen aus Hormus entfernen
  • US-Seeblockade endet schrittweise, abhängig vom Schiffsverkehr
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Johannes HilligRedaktor News

Es wäre die Sensation des Jahres. Hinter den Kulissen haben US-Unterhändler und das iranische Regime ein geheimes Friedens-Abkommen ausgehandelt. Das berichtet die US-amerikanische Nachrichtenwebseite «Axios». Das Ziel: ein 60-tägiger Waffenstillstand und neue Verhandlungen über das umstrittene Atomprogramm der Mullahs.

Die Bedingungen stehen seit Dienstag. Sogar das radikale Regime in Teheran hat bereits signalisiert: Wir sind bereit zur Unterschrift! Nur einer zögert noch: Donald Trump.

Ein US-Insider enthüllt gegenüber dem Portal «Axios»: «Der Präsident wurde über alle Details informiert. Er hat den Vermittlern gesagt, dass er noch ein paar Tage darüber nachdenken will.» Trump fordert Garantien – er will den Iran am kurzen Seil halten.

Die geheimen Details des Deals

Keine Atombombe: Der Iran muss schriftlich garantieren, keine Atomwaffen anzustreben. Das hochangereicherte Uran muss entsorgt werden.

Minen-Räumung: Der Iran hat 30 Tage Zeit, um alle gefährlichen Seeminen aus der strategisch wichtigen Strasse von Hormus zu entfernen.

Freie Fahrt: Schiffe dürfen nicht mehr blockiert oder schikaniert werden. Im Gegenzug heben die USA ihre Seeblockade schrittweise auf.

Milliarden-Sanktionen fallen: Lenkt der Iran ein, lockert Washington die harten Wirtschafts-Sanktionen und gibt eingefrorene iranische Gelder frei. Auch humanitäre Hilfe soll fliessen.

«Der Iran hat jetzt die Möglichkeit»

Trotz dieser Fortschritte bleibt die Lage angespannt: In den vergangenen 48 Stunden kam es zu zwei Zwischenfällen zwischen US- und iranischen Streitkräften in der Strasse von Hormus.

Ein US-Beamter sieht dennoch eine Chance: «Der Iran hat jetzt die Möglichkeit, seine Wirtschaft zu befreien, und es gibt Leute in ihrem System, die verstehen, dass dies eine Gelegenheit ist, eine andere Richtung einzuschlagen.»

Ob der Iran diesen Weg wirklich beschreitet, werde sich in den kommenden 60 Tagen zeigen. Dabei betonen die US-Beamten, dass es keine geheimen Absprachen oder versteckte Klauseln über Sanktionen oder Gelder geben werde. «Je mehr die Iraner bereit sind zu geben, desto mehr werden sie bekommen», fügte ein Beamter hinzu.

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