Darum gehts
- SpaceX-Rakete schlug ungeplant auf Mond ein, Forscher bestätigen Aufprall
- Chemische Spuren von Natrium und Lithium in Staubwolke nachgewiesen
- Raketenstufe wog etwa 4 Tonnen, gestartet im Januar 2025
Der Mond hat einen neuen Krater: Ein riesiges Schrottteil einer SpaceX-Rakete krachte auf den Erdtrabanten. Das haben europäische Forscher am Very Large Telescope in Chile nachgewiesen.
Ein Satellit der koreanischen Weltraumbehörde Kari schaffte es, den Aufprall der Rakete auf dem Mond zu filmen. Die Kollision passierte um 15:34 Uhr koreanischer Zeit. Die Aufnahmen bestätigen Geländeveränderungen rund um den Aufprallort und Spuren der Ausbreitung von Auswurfmaterialien, schreibt die Behörde auf der Plattform X.
4 Tonnen schwere Raketenstufe
Der Aufprall auf dem Mond war ungeplant. Die rund 4 Tonnen schwere Raketenstufe gehörte zur SpaceX-Trägerrakete Falcon 9. Diese brachte im Januar 2025 zwei Mondlandgeräte ins All.
Das Raketenteil wurde laut SpaceX dann durch «eine Mischung aus Sonnenaktivität und Schwerkraft» vom Kurs abgebracht. Nun wollen die US-Raumfahrtbehörde Nasa und die südkoreanische Raumfahrtagentur mit ihren Sonden Fotos von der Einschlagstelle machen.