Von SpaceX-Spekakel keine Spur
Raketen-Fans gucken in die Röhre

Nachdem eine Falcon-9-Rakete im Jahr 2025 auf einer Mission war, wurde ihre Oberstufe im Orbit zurückgelassen. Am Morgen sollte das Raketenteil auf dem Mond einschlagen. Zu sehen gab es jedoch zunächst nichts.
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Das obere Teil einer Falcon-9-Rakete von SpaceX sollte am Mittwochmorgen auf dem Mond aufkommen. Es wurde bei einer Mission im Januar 2025 in der Erdumlaufbahn zurückgelassen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Eine Falcon-9-Raketenoberstufe von SpaceX sollte am Mittwoch auf dem Mond einschlagen
  • Mit 8700 Kilometern ist das Raketenteil im Weltraum unterwegs
  • Am Mittwochmorgen war von einem Einschlag jedoch zunächst nichts zu sehen
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Heute Mittwoch sollte es auf dem Mond krachen: Ein im Weltraum treibendes Raketenteil sollte gegen 8.45 Uhr Schweizer Zeit mit voller Wucht auf dem Erdtrabanten einschlagen. Doch zunächst passierte nichts.

Was ist das für ein Objekt?

Beim Objekt handelt es sich laut CNN um den oberen Teil einer Falcon-9-Rakete von SpaceX. Die Rakete beförderte im Jahr 2025 erfolgreich zwei Mondlandefähren. Ursprünglich hätte die Oberstufe der Rakete im Anschluss kontrolliert in der Erdatmosphäre verglühen sollen. Da ihr Tank jedoch bereits am Aussetzungspunkt der Sonden leer war, wurde sie in der Erdumlaufbahn zurückgelassen.

Für wann war der Einschlag geplant?

Die Rakete sollte am Mittwochmorgen um etwa 8.45 Uhr auf der erdzugewandten Seite des Mondes einschlagen. Die ursprünglich vorausgesagte Einschlagstelle befindet sich Berichten zufolge am westlichen oberen Mondrand in der Nähe des Kraters Einstein. 

Wie schnell war die Rakete unterwegs?

Laut BBC ist die Raketenoberstufe mit einer Geschwindigkeit von 8700 km/h unterwegs. Sie ist etwa zwölf Meter lang und wiegt gut vier Tonnen. Da der Mond von keiner Atmosphäre umgeben ist, wird die Schritt-Rakete praktisch nichts abgebremst.

Was hätte man sehen sollen?

Ein Forschungsteam der Universität Texas in Austin hat den Einschlag im Voraus simuliert. Demzufolge sollte die Raketenoberstufe zuerst mit dem Triebwerk auf den Mondboden krachen, wo sie einen neuen Krater hinterlassen sollte. Dabei sollte während der ersten 25 Millisekunden über 12 Tonnen Mondstaub und Mondgestein aufgewirbelt werden. 

Die Rede war von einer gigantischen Staubwolke, die mehrere Kilometer hoch werden sollte. Diese hätte man eigentlich von der Erde aus mit dem Teleskop sehen sollen.

Wieso ist das für die Forschung so relevant?

Wie die «Neue Zürcher Zeitung» berichtet, können Beobachtungen von Einschlägen unter anderem dabei helfen, Voraussagemodelle von Forschern zu verbessern. Diese werden insbesondere im Hinblick auf die geplante stationäre Mondbasis immer wichtiger, um die Astronauten vor möglichen Einschlägen durch Weltraumschrott zu schützen. Allerdings bergen natürliche Einschläge durch Meteoriten derzeit eine wesentlich höhere Gefahr. 

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