Darum gehts
- Ukraine greift am Samstag Ziele nahe St. Petersburg an
- Marineeinrichtungen und Öldepots getroffen
- Bereits am Mittwoch gab es ähnlichen Angriff
Diese Attacke trifft Wladimir Putin (73) ins Herz: Am Samstag griff die Ukraine tief in Russland mehrere Raffinerien und militärische Einrichtungen an – unter anderem im Raum St. Petersburg, wo der Kreml ein Wirtschaftsforum veranstaltete.
Wolodimir Selenski (48) postete auf der Plattform X ein Video der Angriffe. «Es ist Zeit, den Krieg zu beenden», schrieb der ukrainische Präsident dazu. «Doch Russlands Machthaber will weiterkämpfen.» Deshalb greife man den Feind auf eigenem Boden an.
141 Drohnen abgeschossen
Zu den Zielen gehörten laut Angaben des ukrainischen Militärs Marineeinrichtungen sowie Öldepots. Auf den Bildern ist ein gewaltiges Feuer zu sehen. Laut dem Gouverneur der Region Leningrad schoss die Luftabwehr 141 Drohnen ab.
Bereits zum Auftakt des Forums hatte die Ukraine die Region mit Dutzenden Drohnen angegriffen. Am Mittwoch wurde dabei ein russisches Kriegsschiff in Kronstadt, unweit der Metropole St. Petersburg, schwer beschädigt.
Die Ukraine verteidigt sich
Selenski wandte sich in einem offenen Brief an Putin. Darin schlug er dem russischen Präsidenten ein Ende des Krieges vor. Aktuell hat die Ukraine die Front stabilisiert und geht teilweise zum Gegenangriff über.
Mit Drohnenangriffen gelingen zudem immer wieder spektakuläre Aktionen in Russland. Auch die Russen greifen unvermindert mit Drohnen an. Alleine in der Nacht von Freitag auf Samstag meldete das ukrainische Militär Angriffe mit 272 Drohnen, wie der Sender CNN berichtet.