Zebralook statt Tarnfarbe
So kurios tarnt Putin seine Militär-LKWs gegen ukrainische KI-Drohnen

Braun, matschgrün, fleckig: So kennt man den typischen Tarnungslook. Um unter dem Radar ukrainischer KI-Drohnen zu bleiben, werden russische Militär-LKWs nun aber im Zebralook getarnt. Auch die ukrainische Armee griff bereits zu ungewöhnlichen Tarnstrategien.
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Schwarz-weiss gestreift anstelle braun-grün gepunktet.
Foto: X / @MilitarUa_

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Russische Militär-LKWs mit Zebrastreifen sollen ukrainische KI-Drohnen verwirren
  • Ukrainische Armee hält Tarn-Strategie für unwirksam, setzt Angriffe gezielt fort
  • Operation «Logistic Lockdown»: Ölterminals und Nachschubrouten als Hauptziele
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Man könnte meinen, man sei auf Safari – bei den gestreiften Fahrzeugen handelt es sich jedoch nicht um Jeeps, sondern um russische Militär-Lastwagen. Was kurios erscheint, ist Putins neue Tarnstrategie: Zebrastreifen. Auf der Plattform X häufen sich die Beiträge mit Bildern der gestreiften Armeefahrzeuge.

Ukrainische Kamikaze-Drohnen funktionieren zunehmend mit künstlicher Intelligenz – durch den Zebrastreifen-Look sollen die Bildererkennungssysteme der Drohnen gestört werden. Kontrastreiche Muster wie Streifen sollen es den Drohnen erschweren, die Fahrzeugformen zu erkennen.

«Werden diese Zebras, Strausse, Nashörner treffen»

Ob diese neue Tarnungstaktik wirklich etwas bringt, ist umstritten. Viele Drohnen sind heutzutage mit Wärmebildkameras und weiteren Sensoren ausgestattet. Wie Major Mikola Kolesnik, ein Kommandeur der ukrainischen Armee, in einem Fernsehinterview mit dem Sender Army TV erklärte, würde die Aktion die Angriffe «in keiner Weise» beeinträchtigen. «Wir werden diese Zebras, Strausse, Nashörner – was auch immer sie sich ausmalen – treffen», so Kolesnik.

Russische Militär-LKW sind im Rahmen der Operation «Logistic Lockdown» in den Fokus ukrainischer Angriffe gerückt. Truppen sollen durch die Störungen in den Nachschubrouten gezielt abgeschnitten werden. Auch Ölterminals und Waffenlager werden vermehrt attackiert. Zuletzt wurde etwa ein Ölterminal in St. Petersburg von ukrainischen Drohnen getroffen.

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Aufblasbare Panzer und Kampfflugzeuge

Auch die ukrainische Armee probierte sich bereits in ungewöhnlichen Täuschungsaktionen. Um russische Drohnen zu verwirren, wurden 2023 aufblasbare Panzer als Ablenkungen eingesetzt. Die Täuschung soll gut funktioniert haben – wie unter anderem «The Economist» berichtete, stellten die Attrappen eine wirksame Methode dar, um Bedrohungen wie Drohnen und Fernkampfwaffen zu verwirren.

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Auch die Russen besitzen Attrappen, wie technology.org berichtet. Speziell aufblasbare Kampfflugzeuge werden eingesetzt, um Luftwaffenstützpunkte in Satellitenbildern bedrohlich aussehen zu lassen.

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