Drama in der Toskana
Hündin rettet Bub (2) vor Wolf und stirbt

Dramatische Szenen im Dörfchen Orbicciano in Italien: Ein Wolf attackierte einen Zweijährigen, doch Hündin Destiny opferte ihr Leben, um ihn zu retten.
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Wölfe greifen selten Menschen an. Doch in der Toskana wurde ein Familienhund zum Opfer des Raubtiers (Archivbild).
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein Wolf griff in Orbicciano ein Kind an, Familienhund rettete es
  • Eltern und Nachbarn versuchten vergeblich, den Hund zu retten
  • Zwischen 2017 und 2024 gab es in Italien 19 Wolfsangriffe auf Menschen
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Gabriel KnupferRedaktor News

Schock für eine Familie in Orbicciano in der Toskana: Ein gemütlicher Abend beim Grillieren lockte einen Wolf auf ihr Anwesen im italienischen Bergdorf. Wie das Portal Merkur berichtet, näherte sich das Raubtier von Erwachsenen unbemerkt dem kleinen Sohn (2), der im Hof spielte.

Doch bevor der Wolf sich auf das Kind stürzen konnte, stellte sich ihm die Familienhündin Destiny entgegen. Erst als er ein Jaulen hörte, drehte sich Vater Tommaso (39) um. Der Wolf hatte Destiny in den Hals gebissen und zerrte sie in ein Gebüsch.

Mutter leicht verletzt

Tommaso, Mutter Paula (40) und herbeigeeilte Nachbarn versuchten die treue Mischlingshündin zu retten – vergebens. Die Mutter wurde im Kampf mit dem Wolf leicht verletzt, der kleine Bub blieb unversehrt.

Vom 22-Kilo-Hund blieben am nächsten Tag nur wenige Überreste zurück. Laut dem Nationalen Verband für den Schutz der Umwelt und des ländlichen Lebens müssen «mindestens drei oder vier Wölfe» Destiny verschlungen haben.

Angriffe von Wölfen auf Menschen sind selten. In Italien gab es laut dem Umweltschutz-Institut Ispra zwischen 2017 und 2024 19 Angriffe von insgesamt sieben Wölfen. Elf Attacken waren auf ein einziges Tier zurückzuführen.

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