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Das Wichtigste im Überblick
Tag 4 vom Iran-Krieg – das ist passiert

Seit Samstag kommt es im Nahen Osten zu Kampfhandlungen. In mehreren Ländern gibt es Tote und Verletzte. Blick liefert einen Überblick über Tag 4 des Iran-Kriegs.
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Am Dienstagabend landeten die ersten Schweizer Rückkehrer am Flughafen Zürich, darunter auch Reality-TV-Star Elena Miras.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Uno fordert Untersuchung von angeblichem US-Angriff auf Mädchenschule, spricht von möglichem Kriegsverbrechen
  • Börsen weltweit fallen, was Anleger jetzt tun können
  • Trump will nicht mehr mit dem Iran verhandeln
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Marian NadlerRedaktor News

Kampfjets fliegen Luftangriffe auf iranische Infrastruktur, das Mullah-Regime und seine Truppen reagieren mit Attacken auf Flughäfen im Nahen Osten und mittendrin befinden sich Tausende Schweizer Touristen. In dem ganzen Chaos den Überblick zu behalten, erscheint schwer. Blick listet auf, was am Dienstag wichtig war – und welche Themen aktuell von Bedeutung sind.

Erste Schweizer Rückkehrer landen in Zürich

Am Dienstagabend sind die ersten Schweizer Rückkehrer am Flughafen Zürich in Kloten ZH gelandet. Die beiden prominentesten von ihnen waren sicherlich Reality-TV-Star Elena Miras (33) und Moderator Stefan Büsser (40). Was sie nach der Ankunft zu Blick sagten, liest du hier.

Trump will nicht mehr mit dem Iran verhandeln

US-Aussenminister Marco Rubio (54) hat eine neue Erklärung für das US-Eingreifen im Iran geliefert – und weicht damit von Präsident Donald Trump (79) und Kriegsminister Pete Hegseth (45) ab. Rubio zufolge war das amerikanische Mitwirken an einem Angriff auf das Mullah-Regime unvermeidbar: Israel hätte in jedem Fall gehandelt. 

Unterdessen will Trump nicht mehr mit dem Iran verhandeln. «Sie wollen reden. Ich sagte: ‹Zu spät!›», schrieb der Republikaner in einem Post auf Truth Social. Noch am Sonntag hatte sich Trump gegenüber dem Iran gesprächsbereit gezeigt. «Sie wollen reden, und ich habe zugesagt, also werde ich mit ihnen sprechen», zitierte ihn die Zeitschrift «The Atlantic».

Massenbeerdigung in Teheran

In der südiranischen Stadt Minab kamen nach Berichten staatlicher Medien Zehntausende Menschen zusammen, um der mindestens 168 Kinder und 14 Lehrkräfte zu gedenken, die am Samstag bei einem Angriff auf eine Mädchenprimarschule ums Leben gekommen sein sollen. Welche Kriegspartei hinter dem Angriff steckt, ist noch unklar.

Massenbeerdigung nach Luftangriff auf Mädchenschule im Iran
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Tausende trauern im Iran:Massenbeerdigung nach Angriff auf Mädchenschule

Das Uno-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf die Mädchenschule im Iran eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln.

Katar greift ein – folgt Saudi-Arabien?

Wie israelische Medien berichten, reagierte Katar in den letzten 24 Stunden bereits mit Vergeltungsschlägen gegen den Iran. Laut einem hochrangigen israelischen Beamten, der vom öffentlich-rechtlichen Sender Kan aus Israel zitiert wird, geht das Land zusätzlich davon aus, dass auch Saudi-Arabien bald in den Krieg eingreifen wird.

Iran warnt europäische Staaten vor Kriegseintritt

Teheran hat europäische Staaten davor gewarnt, sich an einem US- oder Israel-geführten Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Laut dem iranischen Aussenamtssprecher Esmail Bakaei würde jede solche Handlung als Unterstützung der Aggressoren und als Kriegshandlung betrachtet, wie er am Dienstag erklärte. 

Hintergrund ist eine frühere Ankündigung von Frankreich, Deutschland und Grossbritannien, im Bedarfsfall «Defensivmassnahmen» gegen den Iran zu ergreifen.

Exil-Iraner in der Schweiz hoffen auf Neuanfang

Nach dem Tod von Ayatollah Ali Chamenei (†86) hoffen viele Exil-Iraner in der Schweiz auf eine demokratische Wende im Iran – obwohl der Weg dorthin noch unklar ist. Sie sorgen sich aber auch um ihre Verwandten im Land, zu denen sie kaum Kontakt haben. Die Blick-Reporter Sebastian Babic, Sandro Zulian und Ralph Donghi haben Stimmen gesammelt – von Schönenwerd SO bis Rapperswil-Jona SG.

«Ich wurde mit dem Tod bedroht»
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Iraner in der Schweiz:«Ich wurde mit dem Tod bedroht»

So sollten sich Anleger jetzt verhalten

Wegen des Kriegs im Iran geraten die globalen Aktienmärkte unter Druck. Nathalie Benn und Michael Hotz aus unserem Wirtschaftsressort haben Börsenexperte Serge Nussbaumer gefragt, wie man sich als Anleger richtig verhält. Sein Rat ist eindeutig.

Trump hat die Mullahs unterschätzt

«Trump hat sich in einem höchst gefährlichen Manöver verfahren und wohl die Schlagkraft der iranischen Verteidigung, die er beim Angriff auf die Atomanlagen vor knapp einem Jahr noch überlisten konnte, unterschätzt», schreibt Auslandredaktor Guido Felder in seiner Analyse. Statt als Friedenspräsident könnte Trump als das Gegenteil in Erinnerung bleiben.

Emirate-Schutzwall arbeitet weiter auf Hochtouren

Die Verteidigungssysteme der Golfstaaten mussten seit Samstag viele iranische Angriffe abwehren. Die Länder setzten dafür auf Technologie aus den USA. Nun scheinen sich die ersten Risse zu bilden. Trotz der guten Abfangquote schafften es einige iranische Projektile, den Verteidigungswall zu durchdringen.

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