Bist du am Flughafen? Melde dich bei uns!
Die grossen Fluggesellschaften aus den Emiraten – darunter Emirates, Flydubai und Etihad Airways – nehmen den Flugbetrieb langsam wieder auf.
Von den Drehkreuzen in Dubai und Abu Dhabi sind bereits erste Flüge gestartet. Bist du in Dubai oder Abu Dhabi gestrandet und kannst nun endlich nach Hause fliegen? Dann melde dich via Formular bei uns.
Passagiere aus Vietnam stranden 60 Stunden wegen Tankstopp
Am 28. Februar startete ein Passagierflugzeug von Phu Quoc (Vietnam) nach Posen (Polen). In Dubai sollte ein «kurzer Tankstopp» eingelegt werden, wie Daten der Plattform Flightradar zeigen. Doch stattdessen strandeten die Passagiere wegen der Schliessung des Flughafens für über 60 Stunden in Dubai. Am Dienstagvormittag trafen die Fluggäste endlich in ihrer Heimat ein.
Luftraum im Nahen Osten weitestgehend gesperrt
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben in einer sogenannten NOTAM-Anordnung (Notice to Air Missions) über die aktuellen Luftraumschliessungen in der Region informiert.
Was sollten Schweizer Flugreisende nun tun?
Rund 4300 Schweizer Touristen befinden sich laut EDA-Angaben aktuell in der Krisenregion. Das EDA führt keine organisierten Rückreisen durch. Die fehlende Unterstützung durch das EDA stösst bei einigen Blick-Leserinnen und -Lesern vor Ort auf Kritik. Sie fühlen sich «im Stich gelassen». Aus Dubai meldet etwa ein Schweizer, dass ihm bei der EDA-Notfallnummer über das Wochenende nur eine automatische Stimme geantwortet habe. «Das Ganze hilft absolut nichts», so der Leser.
Das EDA verweist auf den regulären Linienverkehr: Schweizer Staatsbürger sollen in erster Linie kommerzielle Flüge nutzen, sobald diese wieder aufgenommen werden. Auch Reiseanbieter und Fluggesellschaften stellen sich auf die Krisensituation ein. «Wir beobachten die Situation kontinuierlich und arbeiten mit unseren Partnern, den Fluggesellschaften, eng zusammen, um Möglichkeiten zu prüfen und Vorkehrungen für die sichere Rückkehr unserer Gäste in die Schweiz zu treffen, sobald die Umstände dies zulassen», bestätigt der Reiseveranstalter Tui auf Blick-Anfrage.
Tui-Mediensprecherin Sonja Ptassek rät gestrandeten Flugreisenden im Nahen Osten: «Wir empfehlen allen Gästen vor Ort dringend, den Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen, in ihrem Hotel oder ihrer Unterkunft zu bleiben und bis auf Weiteres alle nicht unbedingt notwendigen Reisen zu vermeiden.»
Flieger treffen in Dubai ein
Auch bei den Ankünften zeigt sich wieder Dynamik am Flughafen Dubai. Laut der Flughafen-Webseite werden am Dienstagmittag einige Flieger etwa aus Russland erwartet. Mit Verspätung traf gegen 14 Uhr Ortszeit ein Passagierflugzeug aus Moskau in Dubai ein.
Dichtes Gedränge am Flughafen Dubai
Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen wie sich Tausende Touristen am Flughafen Dubai zusammendrängen. Sie hoffen auf eine baldige Heimreise, doch gewiss ist eine Heimkehr nicht für alle. Der Flughafen hat seinen Betrieb nur beschränkt aufgenommen. Noch immer sind zahlreiche Flugverbindungen gestrichen.
Büssi und Miras auf dem Weg nach Zürich
SRF-Comedian Stefan Büsser und Reality-TV-Star Elena Miras waren beide in Abu Dhabi – und sind jetzt auf dem Weg in die Schweiz. Gegenüber Blick bestätigt Büssi, dass das Boarding für den Flug EX141 läuft, er soll planmässig um 18.20 Uhr in Zürich landen.
Als die Lage im Nahen Osten eskalierte, hatte sich Büsser zunächst nichts dabei gedacht, da er nicht davon ausging, dass Abu Dhabi Kriegspartei sei, erzählte er Blick. «Als dann die ersten Raketen über unseren Köpfen abgeschossen wurden, änderte sich das natürlich schlagartig», so Büsser. Nun ist er jedoch voller Hoffnung, endlich zurückkehren zu können.
Flughafen Dubai mit begrenztem Flugbetrieb
Auf der Webseite des Flughafen Dubai werden einige Flüge am Dienstagmittag als «on time» gelistet – etwa nach Hamburg, Frankfurt, Rom und Milan. Andere sind weiterhin gestrichen.
Hebt mein Flieger nun ab? Emirates-SMS sorgt für Verwirrung
Passagiere der Fluggesellschaft Emirates erhalten aktuell vermehrt SMS von der Airline. Darin werden ihnen aktuelle Informationen zu ihrem Flugstatus geliefert. Doch diese weichen oftmals von den Angaben auf den Seiten der Flughäfen ab.
Eine Leserin berichtet etwa, dass ihr Flug laut Emirates-SMS gestrichen wurde, auf der Seite des Flughafen Dubai jedoch als «on time» angezeigt werde. Das sorgt auch für viel Verwirrung bei wartenden Passagieren an den Flughäfen. «Stellt euch vor – oder besser nicht – was sich dort abspielt», meint sie.
Flüge machen sich zu verschiedenen Zielen auf
Der Flugbetrieb am Flughafen Dubai scheint wieder an Fahrt aufzunehmen. Flieger machen sich an verschiedene Ziele auf. Etwa nach Istanbul oder den Flughafen Lüttich in Belgien.
Einige Länder haben bereits Rückführungen geplant. Am Montag holte etwa Italien die ersten 98 Staatsbürger heim.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind nach EDA-Angaben zurzeit rund 4300 Schweizer Reisende über die Travel-Admin-App des Bundes registriert. Das EDA führe keine organisierten Rückreisen durch. Man verweist stattdessen auf den regulären Linienverkehr: Schweizer Staatsbürger sollen in erster Linie kommerzielle Flüge nutzen, sobald diese wieder aufgenommen werden.
Tausende Touristen hoffen auf eine baldige Heimreise
Zehntausende Touristen sind im Nahen Osten gestrandet. Am Flughafen Dubai bilden sich lange Warteschlangen. Touristen drängen sich aneinander, unsicher, ob ihr Flieger überhaupt abhebt. Der Reiseveranstalter Tui etwa beginnt am Dienstag mit der Rückführung seiner Kunden nach Deutschland. Doch bei vielen Reisenden ist die Heimkehr noch ungewiss, denn die Rückreise obliegt grösstenteils den Fluglinien.