Trump stürzt bei Evakuierung – Vance zuerst gerettet
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Neue Aufnahmen vom Dinner:Trump stürzt bei Evakuierung – Vance zuerst gerettet

Chaos bei Trump-Dinner
Schweizer Botschafter versteckt sich unter Tisch

Beim White House Correspondents' Dinner versetzten Schüsse den Saal in Panik. Der Schweizer Botschafter Ralf Heckner erlebte den Angriff mit und bewahrte trotz der dramatischen Lage einen kühlen Kopf.
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Ralf Heckner erlebte die Schüsse beim White House Correspondents' Dinner in Washington mit.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schüsse beim White House Correspondents' Dinner in Washington, Chaos bricht aus
  • Schweizer Botschafter Ralf Heckner bleibt ruhig, versteckt sich unter Tisch
  • Mutmasslicher Täter gefasst, Sicherheitsvorkehrungen bei After-Party in Botschafter-Residenz
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Marian NadlerRedaktor News

Es sollte ein glanzvoller Abend werden – doch plötzlich fallen Schüsse. Ein Schweizer Top-Diplomat sass beim traditionellen White House Correspondents' Dinner mitten im Saal, als Chaos ausbrach.

Der Schweizer Botschafter in den USA, Ralf Heckner, schildert im Interview mit CH Media den dramatischen Moment. Der Abend begann harmlos. «Der Festsaal war voll, die Stimmung war gut», beschreibt Heckner. US-Präsident Donald Trump (79) war bereits im Raum, die Gäste warteten gespannt. Dann kippte die Situation abrupt: «Dann habe ich einen dumpfen Ton gehört. Ich konnte aber nicht sagen, woher dieser Lärm stammt.»

Schweizer Diplomat bringen Schüsse nicht aus der Ruhe

Sekunden später eskalierte alles. Sicherheitsleute sprangen auf, rannten über Tische und brachten Trump sowie die Regierungsspitze in Sicherheit. «Das lief alles unglaublich schnell ab.»

Heckner sass nur rund zehn Meter vom Präsidenten entfernt. Panik brach aus – auch bei den Gästen. «Dann haben wir uns unter den Tischen versteckt und ich habe einen Sicherheitsbeamten gefragt, ob er die Ursache des Zwischenfalls kenne. Er hat mir gesagt: Ja.»

Der Diplomat blieb ruhig. Er kennt solche Situationen aus früheren Einsätzen in Kenia und achtet sofort auf Fluchtwege. Kurz darauf folgt die vorsichtige Entwarnung: Auch auf die Frage, ob man in Sicherheit sei, habe der Beamte mit «Ja» geantwortet.

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Die Lage beruhigte sich relativ schnell. Der mutmassliche Attentäter wurde eine Etage höher gestoppt. «Ich hatte das Gefühl, dass die Lage sehr schnell unter Kontrolle war», sagt Heckner.

After-Party in Residenz von Ralf Heckner

Später geht das Programm sogar weiter – auch in der Residenz des Schweizer Botschafters. Die After-Party findet statt, allerdings unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Die Stimmung: eher gedämpft.

Sein Fazit nach der Schock-Nacht: Ruhe bewahren. «In Krisen bin ich sehr ruhig» – das habe ihm auch diesmal geholfen.

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