Iranische Revolutionsgarden entern Containerschiffe
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Iranisches Propaganda-Video:Revolutionsgarden entern Containerschiffe

Bis zu 50 Milliarden Dollar
So hoch sind die US-Verluste bisher

Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
20:18 Uhr

Bis zu 50 Milliarden Dollar: So hoch sind die US-Verluste bisher

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Der Angriff der USA auf den Iran hat Donald Trump bislang kaum politische oder militärische Erfolge eingebracht. Ein Ende der Kampfhandlungen ist weiterhin nicht absehbar, während die innenpolitische Unterstützung bröckelt und der Unmut wächst. Selbst bei seinem Haussender Fox News lehnen ihn inzwischen 61 Prozent der Zuschauer ab. Nun wurde bekannt, welche militärischen Verluste die USA im Krieg bisher hinnehmen mussten.

Wie «Daily Beast» berichtet, zeigt ein neuer Bericht des Congressional Research Service (CRS), dass die US-Streitkräfte im Verlauf der Kämpfe bis zu 42 Luftfahrzeuge verloren oder beschädigt haben könnten. Eine offizielle, vollständige Übersicht des Pentagon fehlt weiterhin, weshalb das tatsächliche Ausmass nur aus einzelnen Vorfällen und Schätzungen zusammengesetzt werden kann.

Für Donald Trump und seinen Kriegsminister heisst es ab jetzt wohl Schadensbegrenzung.
Foto: keystone-sda.ch

Betroffen sind demnach verschiedene Waffensysteme: von F-15E-Kampfjets über Tankflugzeuge vom Typ KC-135 bis hin zu Aufklärungs- und Transportflugzeugen sowie Drohnen wie dem MQ-9 «Reaper». Auch ein E-3-AWACS-Radarflugzeug und ein MQ-4C-Aufklärungsdrone sollen beschädigt oder verloren gegangen sein. Besonders teuer sind einzelne Systeme: Einige Maschinen kosten weit über 100 Millionen Dollar, die Aufklärungsdrohne MQ-4C sogar rund 240 Millionen.

Parallel steigen die Gesamtkosten des Einsatzes stark an. Pentagon-Angaben sprechen inzwischen von mindestens 29 Milliarden Dollar, während interne Schätzungen laut US-Medien bis zu 50 Milliarden Dollar erreichen. Neben dem Materialverlust wurden auch 13 Soldaten getötet und über 350 verletzt, wie «Daily Beast» weiter berichtet. In Washington wächst damit die Kritik an der fehlenden Transparenz über Verlauf und Folgen des Krieges.

13:31 Uhr

Ober-Mullah trotzt Trump und zieht rote Uran-Linie

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Iran verschärft im Atomstreit den Kurs: Laut ​«Reuters»​ haben sieben hochrangige iranische Quellen bestätigt, dass der Oberste Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei angeordnet hat, den Bestand an nahezu waffenfähigem Uran nicht ins Ausland zu bringen. Damit lehnt Teheran eine zentrale Forderung der USA und Israels ab, wonach hoch angereichertes Uran ausser Landes geschafft werden soll.

Foto: Vahid Salemi/AP/dpa/Archivbild

Die Entscheidung könnte die laufenden Verhandlungen über ein Ende des Kriegs zwischen den USA, Israel und Iran erheblich erschweren. US-Präsident Donald Trump soll Israel zugesichert haben, dass ein mögliches Friedensabkommen die Entfernung des Uranbestands aus Iran beinhalten werde. ​In diesem Artikel ​kannst du nachlesen, was Trump und Netanyahu genau besprochen haben. 

Iran begründet die harte Linie mit Sicherheitsbedenken. Ein Export des Materials würde das Land im Falle neuer Angriffe verwundbar machen, so Insider. Und: Chamenei hat das letzte Wort. 

Trump drohte am Mittwoch erneut mit Angriffen, falls Iran keinem Abkommen zustimme. Gleichzeitig laufen indirekte Gespräche weiter. Offen bleibt vor allem die Zukunft der Uranbestände und Irans Recht auf Urananreicherung.

10:15 Uhr

US-Geheimdienste alarmiert: Iran rüstet in Rekordzeit wieder auf

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Diese Nachricht dürfte US-Präsident Donald Trump kaum freuen: US-Geheimdienste gehen davon aus, dass der Iran bereits während der seit sechs Wochen andauernden Waffenruhe Teile seiner Drohnenproduktion wieder aufgenommen hat. Dies sei ein Hinweis darauf, dass das Land seine durch US und israelische Angriffe beschädigten militärischen Fähigkeiten schneller wieder aufbaut als ursprünglich erwartet, zitiert «CNN» aus Geheimdienstquellen. 

Der Wiederaufbau umfasst demnach unter anderem die Ersetzung zerstörter Raketenstandorte, Abschussrampen sowie Produktionskapazitäten für zentrale Waffensysteme. Einige US-Einschätzungen gehen davon aus, dass Iran seine Drohnenangriffsfähigkeit innerhalb von etwa sechs Monaten vollständig wiederherstellen könnte.

Besonders Drohnen gelten in den Bewertungen als entscheidender Faktor für die regionale Sicherheitslage, da sie im Falle eines erneuten Konflikts die Raketenkräfte ergänzen könnten – etwa gegen Israel oder Staaten am Golf. 

Als Gründe für den schnellen Wiederaufbau werden unter anderem externe Unterstützung durch Russland und China sowie eine geringere Schadenswirkung der Angriffe genannt als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig bestehen innerhalb der US-Behörden unterschiedliche Bewertungen: Während einige von einer starken Zerstörung der iranischen Rüstungsindustrie ausgehen, sehen andere Teile der Geheimdienste diese weiterhin als teilweise intakt und damit schnell reaktivierbar.

20.05.2026, 12:28 Uhr

Trump und Netanyahu führen «langes und dramatisches» Telefonat

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Die stockenden Verhandlungen mit dem Iran scheinen auf US-Seite und bei Israel für immer mehr Unmut zu sorgen. Wie die israelische Nachrichtenseite N12 nun berichtet, sollen US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu Dienstagnacht ein «langes und dramatisches» Telefonat geführt haben.

Netanyahu und Trump sollen in der Nacht ein «langes und dramatisches» Telefonat geführt haben. (Archivbild)
Foto: Getty Images

Hintergrund ist die Pattsituation mit dem Iran, der sich strikt weigert, auf zentrale Forderungen zur Einschränkung seines Atomprogramms einzugehen. Details zum Inhalt des Telefonats wurden zunächst nicht bekannt. 

Am Montag hatte Trump auf Truth Social erklärt, dass er einen für Dienstag geplanten Militärschlag auf den Iran auf Bitten mehrerer Golfstaaten verschoben habe. Am Dienstag schränkte der US-Präsident diese Gnadenfrist jedoch ein (siehe Ticker-Eintrag von 6.38 Uhr). Gegenüber Reportern erklärte Trump in Hinblick auf mögliche neue Angriffe im Iran: «Nun, ich meine, ich sage zwei oder drei Tage, vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag, irgendetwas in der Art, vielleicht Anfang nächster Woche, ein überschaubarer Zeitraum – denn wir können nicht zulassen, dass sie eine neue Atomwaffe bekommen.»

Die Iranischen Revolutionsgarden reagierten am Mittwoch auf diese Drohung aus den USA. Die Revolutionsgarden drohten in einer Erklärung auf Telegram, dass sie bei einem erneuten Angriff der USA den Krieg «über die Region hinaus ausweiten» würden. «An Orten, die ihr euch kaum vorstellen könnt, werden wir euch zu Asche machen», hiess es darin weiter gen Westen. 

20.05.2026, 10:32 Uhr

Iranische Revolutionsgarden drohen Krieg «über die Region hinaus auszuweiten»

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Während US-Präsident Donald Trump einen für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran am Montag in letzter Sekunde abgeblasen hatte, kommen nun aus Teheran drohende Worte. Auf Telegram warnten die Iranischen Revolutionsgarden nun in einer Erklärung, dass sie bei einem erneuten Angriff der USA den Krieg «über die Region hinaus ausweiten» würden. 

Der Iran droht US-Präsident Trump vor einer Ausweitung des Kriegs über die Region hinaus, sollte es zu einem erneuten Angriff kommen
Foto: keystone-sda.ch

«Der amerikanisch-zionistische Feind, der aus seinen wiederholten schweren und strategischen Niederlagen durch die Islamische Revolution nichts gelernt hat und erneut zu Drohungen gegriffen hat, soll wissen, dass obwohl sie uns mit der vollen Macht zweier der teuersten Armeen der Welt angegriffen haben, wir nicht die vollen Fähigkeiten der Islamischen Revolution gegen sie eingesetzt haben», hiess es zu Beginn der Erklärung. 

Die scheinbar «volle Dimension» der iranischen Fähigkeiten wird im nächsten konkretisiert. «Sollte sich jedoch die Aggression gegen den Iran wiederholen, wird der versprochene regionale Krieg diesmal über die Region hinaus eskalieren, und unsere vernichtenden Schläge an Orten, die ihr euch kaum vorstellen könnt, werden euch zu Asche machen», so die Drohung der Iranischen Revolutionsgarden. 

20.05.2026, 06:38 Uhr

Trump gibt Teheran noch «zwei bis drei Tage» Zeit

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

US-Präsident Donald Trump erhöht erneut den Druck auf Teheran, endlich zur Einigung in strittigen Fragen rund um einen Deal zu kommen. Am Montag hatte Trump auf Truth Social erklärt, dass er einen für Dienstag geplanten Militärschlag auf den Iran auf Bitten mehrerer Golfstaaten verschoben habe. Am Dienstag betonte der US-Präsident gegenüber Reportern, dass diese Gnadenfrist für den Iran jedoch begrenzt sei.

In «zwei bis drei Tagen» könnte Trump den Iran erneut angreifen.
Foto: keystone-sda.ch

In Hinblick auf mögliche neue Angriffe im Iran sagte Trump: «Nun, ich meine, ich sage zwei oder drei Tage, vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag, irgendetwas in der Art, vielleicht Anfang nächster Woche, ein überschaubarer Zeitraum – denn wir können nicht zulassen, dass sie eine neue Atomwaffe bekommen.» Zudem betonte der US-Präsident, dass er seine Entscheidung über das Verschieben des Angriffs auf Teheran nur eine Stunde vor dem geplanten Militärschlag gefällt habe.

In den letzten Tagen deuteten viele Anzeichen darauf hin, dass Trump schon bald zum nächsten Schlag gegen den Iran ausholen könnte. In einem KI-generierten Bild auf Truth Social zeigte sich der Präsident am Montag in Kampfstellung auf einem Kriegsschiff. Dazu schrieb er: «Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben. Die Zeit drängt!»

19.05.2026, 20:47 Uhr

US-Streitkräfte beschlagnahmen nächsten iranischen Öltanker

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Während im Hintergrund die Verhandlungen weiterlaufen, lassen die USA im Vordergrund weiterhin ihre militärischen Muskeln spielen. In der Nacht auf Dienstag haben US-Streitkräfte einen mit dem Iran in Verbindung stehenden Öltanker im Indischen Ozean beschlagnahmt. Das bestätigen mehrere anonyme Quellen gegenüber dem «Wall Street Journal».

Der Tanker «Skywave» wurde bereits im März von den USA wegen seiner Rolle beim Transport iranischen Öls mit Sanktionen belegt. Das Schiff war zuletzt wohl westlich von Malaysia unterwegs. Im Februar sei der Tanker auf der iranischen Insel Kharg, einer wichtigen Drehscheibe für den Rohstoffhandel der Islamischen Republik, mit mehr als einer Million Barrel Rohöl beladen worden.

Der Tanker «Skywave» war unter der Flagge Botswanas unterwegs. (Credit: Marinetraffic.com)

Die Beschlagnahmung steht in Verbindung mit dem Einsatz der US-Armee gegen die iranische Schattenflotte. Es ist bereits der dritte Tanker, der diesbezüglich von den USA geentert und übernommen wurde. Der aktuelle Vorfall steht laut dem «Wall Street Journal» in keinem Zusammenhang mit der andauernden US-Blockade der Strasse von Hormus.

19.05.2026, 17:27 Uhr

Iran plant Kopfgeld auf Trump

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Über 45 Millionen Schweizer Franken. So hoch ist das geplante Kopfgeld, das der Iran auf Donald Trump aussetzen will. Abgeordnete im iranischen Parlament beraten aktuell einen entsprechenden Gesetzesentwurf, wie unter anderem «t-online» berichtet.

Laut dem Vorsitzenden des Sicherheitsausschusses ist die Massnahme als Vergeltung für die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani im Jahr 2020 vorgesehen. Der Vorsitzende erklärte im Staatsfernsehen, Trump müsse «zur Rechenschaft gezogen werden».

Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Neben dem US-Präsidenten will der Iran anscheinend auch auf weitere Personen in den USA und Israel ein Kopfgeld aussetzen. Unter anderem sind der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie der Kommandeur des United States Central Command Centcom, Brad Cooper, weitere potenzielle Ziele der Islamischen Republik. Das schreibt die «Welt».

Es ist nicht das erste Mal, dass der Iran eine Belohnung für die Ermordung Trumps anbietet. Kurz nach der Tötung Soleimanis im Januar 2020 wurde im iranischen Staatsfernsehen ein Kopfgeld von sage und schreibe 80 Millionen US-Dollar auf Trump ausgesetzt. Da kurze Zeit nach dieser Ankündigung das World Economic Forum in Davos GR stattfand, mit dem US-Präsidenten als Gast, wurden die Sicherheitsvorkehrungen für den Grossanlass massiv verstärkt

18.05.2026, 21:18 Uhr

Trump hat Iran-Angriff kurzfristig abgesagt

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Scheinbar hatte US-Präsident Donald Trump den Dienstag als Ende der Waffenruhe mit dem Iran vorgesehen. In einem Post auf Truth Social erklärt Trump, dass er am 19. Mai eigentlich einen Militärschlag gegen die Islamische Republik geplant hatte. Auf Bitten mehrerer Golfstaaten habe er sich jedoch dazu entschieden, diese Attacke zu verschieben.

Foto: IMAGO/Avalon.red

«Derzeit finden ernsthafte Verhandlungen statt», schreibt der Präsident dazu. Die Anführer der Golfstaaten, unter anderem von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, sind laut Trump überzeugt davon, dass bald eine Einigung erzielt werde. 

«Aus Respekt vor ihnen habe ich das US-Militär angewiesen, den für morgen geplanten Angriff auf den Iran nicht durchzuführen», schreibt Trump. «Ich habe das Militär jedoch angewiesen, sich für den Fall, dass keine akzeptable Einigung erzielt wird, jederzeit auf einen umfassenden Grossangriff auf den Iran vorzubereiten.»

Viele Anzeichen deuteten in den letzten Tagen darauf hin, dass Trump schon bald zum nächsten Schlag gegen den Iran ausholen könnte. In einem Ki-generierten Bild auf Truth Social zeigte sich der Präsident am Montag in Kampfstellung auf einem Kriegsschiff. Dazu schrieb er: «Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben. Die Zeit drängt!»

18.05.2026, 16:51 Uhr

Iran schickt neuen Friedensvorschlag an die USA

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Kommt jetzt wieder etwa Bewegung in die Friedensverhandlungen. Nachdem sich die Gespräche zwischen dem Iran und den USA in den letzten Tagen festgefahren hatten, macht Teheran nun scheinbar wieder einen Schritt auf Washington zu. 

Nach eigenen Angaben hat die Islamische Republik einen neuen Friedensvorschlag ausgearbeitet. Dies berichtet unter anderem die deutsche Tagesschau. Der iranische Aussenamtssprecher Ismail Baghai hatte demnach gesagt, Teheran habe am Sonntag über den Vermittler Pakistan seine Standpunkte an die USA übermittelt.

Foto: AFP

Die inhaltlichen Details dieses Vorschlags sind bislang noch unbekannt. Zuvor war das iranische Atomprogramm der wesentliche Streitpunkt der Friedensverhandlungen gewesen. Beide Seiten hatten sich geweigert, von ihren Forderungen abzurücken.

Der neue iranische Friedensvorschlag folgt auf erneute Drohungen von US-Präsident Donald Trump (79). «Ich werde nicht mehr lange geduldig sein», sagte er im Interview mit dem Sender Fox News am Freitag. Trump hatte offenbar einen neuen militärischen Schlag gegen den Iran in Erwägung gezogen, um Zugeständnisse in Bezug auf das iranische Atomprogramm zu erzwingen. 

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