Bill Gates vor dem US-Kongress
«Epstein versuchte, meine Untreue zu nutzen»

Bill Gates sagte am Mittwoch vor dem US-Kongress zu seiner Verbindung mit Jeffrey Epstein aus. Der Microsoft-Mitgründer bereut, Bekanntschaft mit dem Investmentbanker gemacht zu haben.
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Bill Gates hat am Mittwoch vor dem US-Kongress ausgesagt.
Foto: AFP

Darum gehts

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  • Bill Gates sagte vor US-Kongress zu Epstein-Skandal und Affären aus
  • Epstein erpresste Gates mit Informationen über seine ausserehelichen Affären
  • Gates traf Epstein mehrfach nach dessen Haftstrafe 2008
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Marian NadlerRedaktor News

Am Mittwoch hat Microsoft-Mitgründer Bill Gates (70) vor einem Ausschuss des US-Kongresses zum Skandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgesagt. Der Unternehmer äusserte sich in diesem Zusammenhang auch über seine ausserehelichen Affären. 

«Epstein versuchte, Informationen über meine Untreue – zusätzlich zu vielen Lügen, die er darüber legte – zu nutzen, um mich unter Druck zu setzen, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten», sagte Gates laut der Nachrichtenagentur Reuters. Gates und Epstein hatten sich nach dessen erster Haftstrafe im Jahr 2008 mehrfach getroffen. Gates gab an, er habe das Ausmass von Epsteins Verbrechen damals nicht vollumfänglich begriffen. Zudem erklärte Gates, er hätte nie ein kriminelles Verhalten bei Epstein beobachtet.

Auch Clinton erschien schon vor Ausschuss

Sich überhaupt mit Epstein getroffen zu haben, bezeichnete Gates als «schwerwiegenden Fehler». Ende Februar hatte Gates laut «Wall Street Journal» zwei Affären mit russischen Frauen eingeräumt. 

Gates ist nicht der erste US-Promi, der vor dem US-Kongress erschien. So hatten Ex-Präsident Bill Clinton (79) und seine Frau Hillary (78) unabhängig voneinander mit Ausschussmitgliedern gesprochen.

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