«Es gibt entweder einen guten Deal – oder gar keinen»
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US-Aussenminister Rubio:«Es gibt entweder einen guten Deal – oder gar keinen»

Trotz US-Angriffe auf Iran
Abkommen laut Rubio weiter möglich

Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
06:44 Uhr

Aussenminister Rubio krallt sich an Aussage über Einigung fest

Von Angela Rosser, Redaktorin am Newsdesk

Es war wohl selten undurchsichtiger, was im Iran als Nächstes passieren könnte, als jetzt, wie es mein Kollege Daniel Macher am Montag in diesem Ticker bereits beschrieben hat. Auch scheinen sich die lauten Stimmen aus dem Weissen Haus nicht einig darüber zu sein, wie jetzt der aktuelle Stand ist.

Am Montag meinte zum Beispiel Aussenminister Marco Rubio noch, dass ein «ziemlich solides Angebot» auf dem Tisch liege, und am frühen Dienstagmorgen wurden Angriffe im Süden des Iran gemeldet. 

Aussenminister Marco Rubio spricht noch immer von Einigung. Über die Formulierungen müsse man aber nochmal drüberschauen.
Foto: keystone-sda.ch

Der Aussenminister bleibt aber trotz dieser Angriffe bei seiner Aussage, dass ein Ende des Krieges möglich sei. Im Laufe des Tages seien weitere Verhandlungen in Katar geplant. «Wir werden sehen, ob es dabei Fortschritte gibt», sagt er.

Vor Journalisten sagte Rubio konkret: «Es gibt viel Hin und Her bezüglich bestimmter Formulierungen.» Immerhin diese Aussage stimmt. Dieses «Hin und Her» dauert nun schon viel länger an, als die USA zu Beginn des Krieges Ende Februar versprochen hatten.

Wann genau die Formulierungen passen werden und es tatsächlich zum «guten Deal» kommen wird, den Trump unbedingt erzielen wolle, bleibt weiterhin unklar – wie bereits seit Monaten.

01:22 Uhr

US-Angriffe auf iranische Raketenstellungen und Boote

Von Daniel Kestenholz, Redaktor Nachtdienst

In der Nacht auf Dienstag meldeten iranische Medien Explosionen bei der Hafenstadt Bandar Abbas. Kurz darauf erfolgte eine Erklärung. Die US-Streitkräfte führten nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) Angriffe im Süden Irans durch. Sprecher Captain Tim Hawkins erklärte gegenüber Fox News, es habe sich um Selbstverteidigungsmassnahmen gehandelt, um amerikanische Truppen vor unmittelbaren Bedrohungen durch iranische Kräfte zu schützen. 

Der begrenzte US-Militärschlag galt der iranischen Marine und Raketenstellungen. (Bild: Tehran Times)

«Zu den Zielen gehörten Raketenabschussrampen und iranische Boote, die versuchten, Seeminen zu legen», erklärte Hawkins, Kapitän der US-Marine. Irans Staatsfernsehen meldete vier getötete Seeleute. Laut Berichten handelte es sich um Angriffe von US-Kampfjets auf Schnellboote der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC).

Die Angriffe ereigneten sich demnach an der engsten Stelle der Strasse von Hormus südlich der Insel Larak. Das US-Zentralkommando betont, dass man trotz der Angriffe Zurückhaltung übe und weiterhin im Rahmen des bestehenden Waffenstillstands agiere.

25.05.2026, 12:24 Uhr

Wann kommt der Frieden? Die Lage ist derzeit sehr unübersichtlich

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Die Lage rund um die Verhandlungen über einen möglichen Frieden zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran ist derzeit äusserst unübersichtlich. Auch wir als Journalistinnen und Journalisten stehen vor der Herausforderung, die Entwicklungen einzuordnen, sorgfältig zu bewerten und transparent darzustellen. Besonders weil auch vonseiten der Beteiligten undeutliche und zum Teil widersprüchliche Signale kommen. Dementsprechend ist die Berichterstattung auch von unserer Seite schwierig. Was derzeit als gesichert gilt:

  • Aus Washington und Teheran werden derzeit widersprüchliche Signale gesendet. Während einzelne Regierungsvertreter von erkennbaren Fortschritten in den Gesprächen sprechen, bleibt unklar, wie belastbar diese Einschätzungen tatsächlich sind.
  • Parallel dazu verdichten sich Hinweise auf mögliche Modelle einer schrittweisen Deeskalation, darunter eine zeitlich begrenzte Waffenruhe sowie Verhandlungen über zentrale Streitpunkte wie das iranische Atomprogramm und regionale Sicherheitsfragen.
  • Auch innenpolitisch wächst der Druck auf die US-Regierung. Vor allem in Teilen der Republikanischen Partei gibt es Skepsis gegenüber möglichen Zugeständnissen an Teheran und Warnungen vor einer zu schnellen Einigung.
  • Die Märkte reagieren bereits spürbar auf die Entwicklungen, insbesondere über sinkende Ölpreise. Dennoch bleibt unklar, ob aus den aktuellen Gesprächen tatsächlich ein belastbares Abkommen entsteht oder lediglich eine weitere kurzfristige Entspannung im Konfliktverlauf.
  • Zudem wird erwartet, dass in den kommenden Tagen weitere diplomatische Kontakte auf höchster Ebene stattfinden könnten, ohne dass derzeit bereits klar ist, ob daraus ein tragfähiger Rahmenvertrag entsteht oder lediglich eine erneute Phase wechselnder Ankündigungen und Gegensignale. Die Situation bleibt damit hoch volatil.

Mein Kollege Samuel Schumacher hat sich die Einzelheiten des Vertrags ganz genau angeschaut und analysiert, welche Punkte die grössten Hindernisse darstellen und wann mit einer Einigung gerechnet werden kann. Hier gehts zum Text.


25.05.2026, 07:26 Uhr

Noch heute? Aussenminister Rubio macht Hoffnung auf Einigung

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Die Trump-Regierung bleibt sich offenbar ihrem undurchsichtigen Hickhack-Kurs treu und sorgt weiter für Verwirrung um einen möglichen Frieden mit dem Iran. Während US-Präsident Donald Trump die Hoffnung auf eine rasche Einigung gedämpft hatte, schlägt sein Aussenminister ganz andere Töne an.

US-Aussenminister Marco Rubio stellte am Montag in Neu-Delhi überraschend ein mögliches Abkommen mit Teheran noch am selben Tag in Aussicht. «Wir dachten, wir könnten gestern Abend Neuigkeiten haben, vielleicht auch heute», sagte Rubio vor Journalisten. Gleichzeitig warnte er davor, zu viel hineinzuinterpretieren. 

Aussenminster Marco Rubio bei einer Rede in Neu-Delhi.
Foto: IMAGO/ANI News

Laut Rubio liegt derzeit ein «ziemlich solides» Angebot auf dem Tisch. Dieses soll unter anderem die Wiederöffnung der strategisch wichtigen Strasse von Hormus sowie zeitlich begrenzte Verhandlungen über das iranische Atomprogramm umfassen. Der Vorschlag geniesse breite Unterstützung in den Golfstaaten. 

Trotz der diplomatischen Annäherung machte Rubio klar, dass Israel weiterhin freie Hand gegen die Hisbollah im Libanon haben soll. «Israel hat immer das Recht, sich selbst zu schützen», sagte der Minister. Israels Premier Benjamin Netanyahu erklärte bereits am Sonntag, Trump habe Israels Recht auf militärisches Vorgehen im Libanon ausdrücklich bekräftigt. 

24.05.2026, 16:26 Uhr

«Beziehung wird immer produktiver»: Trump gibt Deal-Update

Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am Newsdesk

Es sei bereits sehr viel verhandelt worden, man befinde sich auf einem guten Weg und die Veröffentlichung der finalen Version des Iran-Deals scheint in jedem Moment Tatsache werden zu können. Handfeste Details lassen aber nach wie vor auf sich warten – auch in seinem neusten Truth-Social-Beitrag am Sonntagnachmittag äussert sich US-Präsident Donald Trump eher zurückhaltend.

Daumen hoch: Die Verhandlungen mit dem Iran sollen gut laufen.
Foto: keystone-sda.ch

Trump beginnt den Beitrag mit einem Seitenhieb an die Administration seines Vorgängers Barack Obama (64). Sein Abkommen mit dem Iran sei eines der «schlechtesten Abkommen, das unser Land je geschlossen hat». 

Anders sei das im Hinblick auf den momentanen Deal. «Ganz anders verhält es sich mit dem Abkommen, das derzeit von der Trump-Regierung mit dem Iran ausgehandelt wird – es ist sogar das GENAUE GEGENTEIL!»

Die Verhandlungen würden derzeit «geordnet und konstruktiv» verlaufen. «Ich habe meine Vertreter angewiesen, nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist. Die Hormus-Blockade bleibt in vollem Umfang in Kraft, bis eine Einigung erzielt, bestätigt und unterzeichnet ist. Beide Seiten müssen sich Zeit nehmen und alles richtig machen. Es darf keine Fehler geben! Unsere Beziehung zum Iran wird immer professioneller und produktiver.»

Nicht verhandelbar sei für Trump die Atomwaffen-Frage. «Sie müssen jedoch verstehen, dass sie keine Atomwaffe oder Atombombe entwickeln oder beschaffen dürfen», schreibt der US-Präsident. Dazu habe auch der oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei (56) zugestimmt.

Wie unter anderem die «New York Post» berichtet, sollen amerikanische Unterhändler davon ausgehen, dass der Ajatollah einem «allgemeinen Entwurf grundsätzlich zugestimmt» hat. In dem Entwurf werde auch klar festgehalten, dass der Iran seine Depots an hochangereichertem Uran entsorgen muss. Offiziell bestätigt wurde diese Information von Seiten des laut Medienberichten schwer verletzten obersten Führers nicht.

Auch im Hinblick auf die Öffnung der Strasse von Hormus habe man einen gemeinsamen Nenner gefunden. «Sie werden die Meerenge im Austausch für die Aufhebung der Blockade durch uns öffnen und sich grundsätzlich bereit erklären, das hochangereicherte Uran zu entsorgen, aber dann stellt sich die Frage, wie genau das geschehen soll», so ein hochrangiger Vertreter der Trump-Regierung.

24.05.2026, 07:59 Uhr

Details zum möglichen Deal zwischen dem Iran und den USA

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

US-Präsident Donald Trump hielt sich mit konkreten Einzelheiten zum möglichen Deal mit dem Iran – abgesehen von der Öffnung der Strasse von Hormus – bisher bedeckt. Nun sind jedoch in einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios erste Details zum «weitgehend ausgearbeiteten» Abkommen herausgesickert. 

Donald Trump bezeichnete einen Deal mit den Iran als «weitgehend ausgearbeitet». Nun sind erste Details aus dem möglichen Abkommen bekannt geworden.
Foto: AP Photo/Jacquelyn Martin

Unter Berufung auf einen US-Beamten schreibt Axios von einer 60-tägigen Verlängerung des Waffenstillstands. Im Verlauf dieser Waffenruhe soll demnach die Strasse von Hormus wiedergeöffnet werden. Laut dem Deal würde der Iran dabei zustimmen, die iranischen Minen in der Meerenge zu räumen, um Schiffen die freie Durchfahrt zu ermöglichen. Im Gegenzug würden die USA ihre Blockade iranischer Häfen aufheben und einige Sanktionsausnahmen gewähren. So soll der Iran Öl frei verkaufen können. 

In Hinblick auf den iranischen Uran-Vorrat und das Atomprogramm soll es Verhandlungen geben. Axios berichtet in Berufung auf zwei Quellen aus den Verhandlungskreisen, dass der Iran den USA über die Vermittler mündliche Zusagen hinsichtlich des Umfangs der Zugeständnisse zur Aussetzung der Urananreicherung und zur Aufgabe des nuklearen Materials gemacht habe. 

Sollte der Iran den Forderungen eines endgültigen Abkommens nachkommen, würden sich die USA demnach weiter dazu bereit erklären, über die Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe iranischer Gelder zu verhandeln. Dies war bislang eine zentrale Forderung aus Teheran. Zudem würden die USA ihre Streitkräfte nach Verstreichen des 60-tägigen Zeitraums aus der Region abziehen, sollte es zu einer endgültigen Einigung zwischen dem Iran und den USA kommen. 

24.05.2026, 07:10 Uhr

Uran-Vorrat und Strasse von Hormus als Knackpunkte des Deals

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Am Samstagabend schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social, dass «ein Deal weitgehend ausgehandelt» worden sei (siehe Ticker-Eintrag von Samstag, 22.35 Uhr). Aus dem Iran und von den verschiedenen beteiligten Seiten scheinen nun gemischte Reaktionen zu einem möglichen Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu kommen. 

Donald Trump zeigte sich zuversichtlich über einen möglichen Deal mit dem Iran.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Eine deutliche Absage zur Wiedereröffnung der Strasse von Hormus erteilte etwa die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Nachrichtenagentur bezeichnete Trumps Ankündigung zur Wiedereröffnung der Strasse von Hormus als Teil des Deals als «unvollständig und unvereinbar mit der Realität». Nach Angaben von Fars bleibe die wichtige Meerenge auch im Rahmen des neu vorgelegten Vorschlags unter iranischer Verwaltung. Auch ein iranischer Militärsprecher schrieb auf X, dass die Strasse von Hormus im Fall eines Deals «unter voller iranischer Verwaltung und Souveränität bleibt». 

Einen Fortschritt scheint es hingegen bei der Uran-Frage zu geben. Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass sich der Iran bereit erklärt haben soll, seine Bestände an hochangereichertem Uran aufzugeben. Nach Angaben der Zeitung sei dies Teil des bisher ausgearbeiteten Deals mit den USA. Wie genau der Iran seine Bestände dabei aufgeben solle, gaben die Insider jedoch nicht an. Einzelheiten sollen demnach in einer kommenden Verhandlungsrunde ausgelotet werden. 

In Hinblick auf eine mögliche kommende Verhandlungsrunde zeigte sich der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif (74) am Sonntag auf X zuversichtlich. Er lobte die Entwicklung der derzeit laufenden Friedensbemühungen und schrieb: «Pakistan wird seine Friedensbemühungen mit grösster Aufrichtigkeit fortsetzen, und wir hoffen, die nächste Verhandlungsrunde sehr bald ausrichten zu können.»

23.05.2026, 22:35 Uhr

Trump: «Ein Deal wurde weitgehend ausgehandelt»

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Jetzt kommt wirklich Bewegung in die Sache: US-Präsident Donald Trump hat sich am Samstagabend zu einem bevorstehenden Deal mit dem Iran geäussert. 

Auf Truth Social erklärte der Republikaner, er habe gerade ein «sehr gutes Telefonat» mit zahlreichen Regierungschefs aus dem Nahen Osten geführt. 

Foto: keystone-sda.ch

«Dabei ging es um Iran und alle Aspekte im Zusammenhang mit einer Absichtserklärung bezüglich eines Friedens. Ein Abkommen wurde weitgehend ausgehandelt und muss nun zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, der Islamischen Republik Iran und den verschiedenen anderen aufgeführten Ländern endgültig abgeschlossen werden. Unabhängig davon führte ich ein Telefongespräch mit Premierminister Netanyahu aus Israel, das ebenfalls sehr gut verlief. Die letzten Aspekte und Details des Abkommens werden derzeit erörtert und in Kürze bekannt gegeben. Neben vielen anderen Elementen des Abkommens wird die Strasse von Hormus geöffnet», so Trump.

23.05.2026, 17:54 Uhr

«Entweder wir erzielen guten Deal oder ich reisse sie in Stücke»

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Die Nerven aller Beteiligten dürften zum Reissen gespannt sein. Die USA und der Iran befinden sich offenbar auf der Zielgeraden, ein Abkommen zu erreichen. Sowohl US-Aussenminister Marco Rubio als auch das iranische Aussenministerium erklärten, die Chancen auf einen Deal stünden bereits besser, als sie es noch vor wenigen Tagen taten.

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Nun hat sich auch noch Präsident Donald Trump (79) zur Frage eines Deals geäussert. Gegenüber «Axios» sagte er, die Chancen auf ein Abkommen oder eine Wiederaufnahme der Iran-Bombenangriffe stünden «50:50». «Entweder wir erzielen ein gutes Abkommen, oder ich werde sie in Stücke reissen», sagte der Präsident dem Korrespondenten Barack Ravid. «Entweder treffe ich sie härter als je zuvor, oder wir unterzeichnen ein gutes Abkommen», fügte er hinzu. 

Trump werde sich heute mit seinen engsten Beratern treffen, um die Details des aktualisierten Entwurfs zu besprechen, und könnte laut «Axios» bis morgen eine Entscheidung treffen. 

Gegenüber ​«CBS News»​ zeigte sich Trump deutlich optimistischer. Er sagte, man sei einem Deal mit dem Iran «sehr viel näher» gekommen. 

23.05.2026, 16:02 Uhr

«Letzte Phase»: Kommt es heute zum Deal?

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Die gegenseitigen Drohungen spitzen sich wieder einmal zu – gleichzeitig werden hinter den Kulissen Fortschritte erzielt. Nachdem US-Präsident Donald Trump (79) neue Angriffe auf den Iran erwägt hatte (siehe Tickereintrag von 10.51 Uhr), fiel die Reaktion aus dem Iran scharf aus. 

«Sollte Trump erneut eine Dummheit begehen und einen neuen Krieg beginnen, wird der Gegenangriff der iranischen Streitkräfte für die USA noch vernichtender sein», sagte Irans Parlamentsprecher Mohammed Bagher Ghalibaf bei einem Treffen mit Pakistans Armeechef Asim Munir.

Derweil laufen die diplomatischen Bemühungen auf Hochtouren. Wohin diese führen werden, ist noch völlig offen. Während sich hochrangige US-Minister Auftritte am Wochenende aus ihrem Terminplan streichen liessen und Beobachter bereits von Angriffsplänen sprachen, gibt es auch Gerüchte über eine baldige Einigung. US-Aussenminister Rubio erklärte, dass eine Einigung mit dem Iran bereits «heute» erzielt werden könnte. Es seien leichte Fortschritte erzielt worden. Auch aus dem Iran kamen entsprechende Meldungen. Man befinde sich «in der letzten Phase» im Aushandeln einer Absichtserklärung. 

Gleichzeitig hat Trump auf seiner Plattform Truth Social wieder einen Posting-Marathon gestartet. Er publizierte ein Foto einer Landkarte, auf der der Iran mit einer US-Flagge markiert wird.

Trump möchte nach wie vor einen Deal erzielen. Gleichzeitig ist Israel Berichten zufolge eher dafür, den Krieg wiederaufzunehmen. Die unterschiedlichen Meinungen mündeten Mitte Woche in einem hitzigen Telefonat zwischen Trump und Netanyahu. Was das in Bezug auf die Männerfreundschaft der beiden bedeutet, hat mein Kollege Guido Felder hier analysiert. 

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