Darum gehts
- Kuba bereitet sich auf möglichen US-Militärangriff vor, sagt Vize-Aussenminister
- Donald Trump (79) spricht von «Befreiung» und möglicher Einnahme Kubas
- Kubanische Armee «jederzeit bereit», Fokus bleibt aber auf Diplomatie
Kuba hat mit Vorbereitungen auf eine mögliche Invasion des US-Militärs begonnen. Gleichzeitig versichert die Regierung, sie wolle die Beziehungen zu den USA und US-Präsident Donald Trump (79) nicht verschlechtern. Das sagte der kubanische Vize-Aussenminister in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview.
«Unsere Armee ist jederzeit bereit», sagte Carlos Fernández de Cossio gegenüber dem TV-Sender NBC. «Tatsächlich bereitet sie sich derzeit auf einen möglichen militärischen Angriff vor. Angesichts der weltweiten Lage wäre es naiv, das nicht zu tun.»
Trump spricht von «Befreiung» Kubas
Und weiter: «Wir hoffen, dass es nicht dazu kommt. Wir sehen keinen Grund dafür, wie könnte es gerechtfertigt sein?» Kuba wolle keinen Konflikt mit den Vereinigten Staaten.
Man behält sich das Recht vor, sich zu verteidigen. Gleichzeitig signalisiert Havanna Bereitschaft, sich an den Verhandlungstisch zu setzen.
Am Montag hatte Donald Trump gesagt, er glaube, er werde die Ehre haben, Kuba einzunehmen. Er erläuterte dabei allerdings nicht, was genau er damit meinte. Er sprach auch von der «Befreiung» des Landes.