460 Personen sassen fest
ICE prallt in Deutschland in gerissene Oberleitung

Ein ICE mit 460 Passagieren ist bei Bardowick nahe Lüneburg gegen eine gerissene Oberleitung geprallt – eine Vollbremsung verhinderte Schlimmeres. Die Zugstrecke zwischen Hamburg und Berlin ist eingeschränkt.
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Ein ICE ist in der Nähe von Lüneburg in eine Oberleitung geprallt. (Symbolbild)
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein ICE prallte Montag bei Bardowick gegen eine gerissene Oberleitung
  • 460 Passagiere sassen fest, eine Person im Spital
  • 15'000 Volt auf Leitung, Umleitungen und Ersatzverkehr für betroffene Strecken
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Dramatische Szenen bei Bardowick nahe Lüneburg: Ein ICE auf dem Weg von Hamburg nach München prallte am Freiatg gegen eine gerissene Oberleitung. Rund 460 Passagiere sassen im Zug fest, wie mehrere deutsche Medien übereinstimmend berichten. Erst in den Abendstunden konnte die Evakuierung abgeschlossen werden – eine Person wurde in ein Spital gebracht.

Die Deutsche Bahn warnt vor potenzieller Lebensgefahr durch die 15'000 Volt, die auf der defekten Leitung liegen. Der Lokführer des betroffenen ICE 589 bemerkte den Schaden etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick, auf Höhe der Strasse Witwenkamp, wie die Zeitung «Winsener Anzeiger» meldete. Er reagierte sofort mit einer Vollbremsung, wodurch Schlimmeres verhindert wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

Ersatzverkehr wurde eingerichtet

Der Unfall hat massive Auswirkungen auf den Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin. Laut RTL mussten Züge über Hannover umgeleitet werden, was zu längeren Fahrzeiten und Verspätungen führt. Zwischen Hamburg, Lüneburg und Uelzen kommt es zu erheblichen Verspätungen und Teilausfällen.

Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Ursache für den Oberleitungsschaden ist noch nicht bekannt. Die Deutsche Bahn rät Reisenden, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen zu informieren.

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