Darum gehts
- Donald Trump gedenkt 9/11 im Pentagon statt in New York
- Er hält dort eine Rede, am «Ground Zero» ist ihm das verboten
- Fast 3000 Opfer starben bei den Anschlägen am 11. September 2001
Wer Donald Trump (80) kennt, weiss, dass der amtierende US-Präsident gern andere Wege geht. Am Freitag bleibt der Republikaner den Gedenkfeierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September in New York fern.
Stattdessen entschied sich Trump, an einer Zeremonie im Pentagon, dem Hauptsitz des US-Verteidigungsministeriums, teilzunehmen. Das Pentagon war am 11. September 2001 ebenfalls Ziel der Terroristen von Al Kaida geworden. Es befindet sich ungefähr fünf Kilometer vom Weissen Haus entfernt in Arlington im US-Bundesstaat Virginia.
Trump bevorzugt Gedenken im Pentagon
Schon im August enthüllte die «New York Times» Trumps Pläne für das diesjährige Gedenken. Trump bevorzugt demnach das Pentagon, weil er dort eine Rede halten will. Am «Ground Zero» in New York sind die Reden den Opfern vorbehalten. So soll die Veranstaltung unpolitisch bleiben.
Zuletzt nahm Trump 2024 an den Gedenkfeierlichkeiten in New York teil. Schon im vergangenen Jahr bevorzugte er die Zeremonie im Pentagon.
Am Samstag reist Trump nach Irland
Trump wird in diesem Jahr von Vizepräsident J. D. Vance (42) in New York vertreten. Auch die vier noch lebenden ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden (83), Barack Obama (65), Bill Clinton (80) und George W. Bush (80) werden zugegen sein. Bush war am Tag der Anschläge, bei denen fast 3000 Menschen ums Leben kamen, Präsident des Landes.
Dass Trump einem Besuch in New York aus dem Weg geht, kann auch logistische Gründe haben. Am Samstag wird er auf seinem Golfplatz in Irland erwartet. Seine Abreise vom Pentagon aus wird den Flug- und Strassenverkehr weniger beeinträchtigen.