1,6 Milliarden vom US-Fiskus
Trumps und Lutnicks Söhne sahnen bei Kasachstan-Deal ab

Donald Trumps Familie profitiert erneut: Ein Minen-Deal in Kasachstan spült Millionen in die Taschen seiner Söhne und des Handelsministers Howard Lutnick.
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Handelsminister Howard Lutnick und US-Präsident Donald Trump haben einen Deal eingefädelt, von dem ihre Söhne profitieren.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump-Söhne und Minister-Kinder investieren in Kasachstan-Minen-Deal
  • Projekt fördert Wolfram, genutzt für Elektronik und Rüstung
  • Staat zahlt 1,6 Milliarden Dollar, Vorwurf der Vorteilnahme
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Gabriel KnupferRedaktor News

Dass Donald Trump (80) die Präsidentschaft als Goldgrube für seine Familie nutzt, ist bekannt. Nun sorgt ein Minen-Deal in Kasachstan für Aufsehen, der den Söhnen des Präsidenten und seines Handelsministers Howard Lutnick (64) Millionen einbringt.

Trump und Lutnick hatten im letzten November einen Vertrag für Kaz Resources eingefädelt. Die US-Firma soll in Kasachstan eines der weltweit grössten Vorkommen des Rüstungsmetalls Wolfram abbauen. Dafür fliessen 1,6 Milliarden Dollar vom US-Fiskus. Wie die «New York Times» enthüllte, sind die Trump-Söhne Don Jr. (48) und Eric (42) sowie Lutnicks Sprösslinge Brandon und Kyle als Investoren am Projekt beteiligt. 

«Das stinkt zum Himmel»

Wolfram wird unter anderem für Elektronik und für Rüstungsgüter gebraucht, etwa für panzerbrechende Munition. Doch während der Bedarf nach dem Schwermetall unbestritten ist, sorgt die Beteiligung der beiden Familien für Kritik. Selbst die oft regierungsfreundliche «New York Post», die ebenfalls über den Fall berichtete, schrieb über die Beteiligung der Trump-Söhne: «Das stinkt zum Himmel.»

Denn: Die Familie des Präsidenten profitiert in der zweiten Amtszeit enorm vom hohen Amt. Ein Beispiel ist die Krypto-Firma World Liberty Financial: Die Krypto-freundliche Politik der Regierung brachte Don Jr., Eric und Barron (20) bereits Hunderte Millionen Dollar ein. Schwiegersohn Jared Kushner (45) profitiert als Immobilienunternehmer zudem oft direkt von seiner Position als Sondergesandter für den Frieden. Doch das Weisse Haus weist alle Vorwürfe der Vorteilsnahme zurück.

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