Hier zoffen sich Sicherheitskräfte mit Demonstranten
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Luxusbauprojekt von Kushner:Hier zoffen sich Sicherheitskräfte mit Demonstranten

Wut-Welle an der Adria
Albanien wehrt sich gegen Mega-Resort

Dicke Luft an der Adria! In Albanien eskalieren die Proteste. Der Grund für die Wut: Jared Kushner, der Schwiegersohn von Donald Trump. Aber was hat er überhaupt in Albanien vor?
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Heftige Proteste in Albanien: Ein Luxusresort, das von Jared Kushner mitfinanziert wird, sorgt für Ärger.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tausende protestieren in Albanien gegen geplantes Luxus-Resort
  • Projekt umfasst 1,4 Milliarden US-Dollar und bedroht geschützte Landschaften
  • Demonstranten kritisieren Regierung, Eigentumsverhältnisse und Beteiligung von Kushners Firma
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Johannes HilligRedaktor News

Sie sind wütend, laut und verdammt viele: In Albanien ziehen seit Tagen Protestler durch die Strassen. Am Dienstag belagerten Tausende das Büro von Premierminister Edi Rama (61) in der Hauptstadt Tirana. Mit aufblasbaren Flamingos und Schildern wie «Nation ist nicht zu verkaufen» machten sie ihrem Ärger Luft. Sie demonstrieren gegen ein geplantes Mega-Resort. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum brisanten Luxus-Projekt.

Was für ein Mega-Resort ist geplant?

Laut der «New York Times» geht es um zwei Standorte: Eine 1,4 Milliarden US-Dollar teure Hotelanlage mit Luxuswohnungen und einem Yachthafen auf der Insel Sazan – einer ehemaligen Militärbasis – und ein weiteres Resort auf der Halbinsel Zvernec. Das Problem: Beide Orte sind unberührte Naturparadiese.

Wieso regt sich dagegen Widerstand?

Der geplante Bauort, nahe der geschützten Landschaft Vjosa-Narta, umfasst Feuchtgebiete mit Flamingos, Robben und Meeresschildkröten. Umweltorganisationen warnen, dass das Projekt Hunderte Hektar unberührte Natur zerstören könnte.

«Wir wollen, dass alle Bauarbeiten gestoppt und die schweren Maschinen aus dem geschützten Gebiet entfernt werden», sagt Joni Vorpsi von der Umweltorganisation PPNEA-BirdLife Albania zur Nachrichtenagentur Reuters. Einige Aktivisten kritisierten, das Resort werde die Region in eine Art Dubai verwandeln.

Was sagt die Regierung?

Premierminister Edi Rama verteidigte am Dienstag die Projekte als Chance für den Tourismus und die Wirtschaft. «Die Ambition ist, die attraktivste Destination dieser Seite des Mittelmeers zu schaffen», schrieb Rama in den sozialen Medien.

Die albanische Regierung betont, dass alle rechtlichen Prozesse eingehalten werden. Dennoch wächst der Druck auf Rama, Klarheit zu schaffen. Die Opposition fordert eine umfassende Untersuchung, um die Rolle des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump (79), Jared Kushner (45), und anderer Beteiligten vollständig aufzudecken.

Inwiefern steckt der Trump-Clan mittendrin?

Hinter dem Megaprojekt steht die Firma Affinity Partners, die mit saudischen Millionen finanziert wird. Chef der Firma ist kein Geringerer als Kushner. Die Investoren versprechen der Region wirtschaftliche Vorteile und betonen, dass man auf die Umwelt achten werde. 

Was sagt Donald Trump dazu?

Er schweigt. Das Weisse Haus verweist auf Kushners Firma Affinity Partners. Doch auch die will offenbar nichts sagen.

Auf Anfrage der «New York Times» antwortete schliesslich das Unternehmen Sazan Real Estate Development LLC. Die albanische Firma will das Grossprojekt vor Ort umsetzen. Sazan-Chef Asher Abehsera erklärte: «Wir freuen uns über die Möglichkeit, ein Reiseziel von Weltrang zu schaffen und eine der grössten privaten Investitionen in der Geschichte der Region zu tätigen.»

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