Vorgängerin zieht es in die USA
McDonald's Schweiz bekommt einen neuen Chef

Nach drei Jahren verlässt CEO Lara Skripitsky McDonald's Schweiz. Ihr Nachfolger kommt aus Australien und erbt schon im Juni die 190 Schweizer Filialen.
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Der neue McDonald's-Schweiz-Chef heisst Brad McMullen und kommt aus Australien.
Foto: McDonald's

Darum gehts

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  • McDonald's-Schweiz-Chefin Lara Skripitsky wechselt im Juni 2026 nach Chicago
  • Nachfolger Brad McMullen leitet aktuell 1000 Filialen in Australien und Neuseeland
  • Schweiz: 190 McDonald's-Filialen, 7 weitere bis Ende 2026 geplant
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Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft

Beim Burgerbrater aus den Vereinigten Staaten kommt es zu einem Führungswechsel in der Schweiz: Die Kanadierin und McDonald's-Chefin Lara Skripitsky (54) verlässt das Unternehmen per Juni 2026 und wechselt an den Firmenhauptsitz in Chicago. 

Für sie übernimmt nach drei Jahren an der Spitze der Australier Brad McMullen, der von Down Under in die Schweiz kommt. McMullen ist schon seit über 20 Jahren beim Fast-Food-Konzern tätig und ist derzeit Restaurantleiter von über 1000 Filialen in Australien und Neuseeland. 

Fast-Food-Riese wächst in der Schweiz kräftig

Unter Skripitskys Leitung kamen 17 neue McDonald's-Restaurants in der Schweiz dazu, wie das Unternehmen in der Medienmitteilung erklärt. Mittlerweile bringt es der Fast-Food-Riese hierzulande auf 190 Filialen. Und der Expansionshunger ist noch nicht gestillt: «Bis Ende 2026 planen das Unternehmen und seine Lizenznehmerinnen und Lizenznehmer insgesamt bis zu sieben weitere Neueröffnungen», heisst es weiter.

Damit sorgt der Konzern hierzulande aber immer wieder für Stunk – Anwohner in den Quartieren, die die Burgerbude für neue Restaurants ins Visier nimmt, gehen auf die Barrikaden, besorgte Eltern sorgen sich um ihre Kinder. Skripitsky ging damit locker um: «Einsprachen gehören halt einfach dazu», sagte die McDonald's-Chefin, als Blick sie im März auf den Widerstand in der Schweiz anspricht. Skripitskys Nachfolger erbt damit nicht nur den grössten Schweizer Gastrobetrieb, sondern auch die hitzigen Debatten um seine neuen Standorte.

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