Stadler auf Expansionskurs
Patron Peter Spuhler kauft Land in Österreich

Stadler-Chef Peter Spuhler investiert in Österreich: Seine PCS Holding kauft 50 Hektar in Niederösterreich. Auf dem Gelände werden bereits Züge gewartet, die zentrale Lage bietet laut Spuhler grosses Potenzial für Investitionen.
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Peter Spuhler tätigt in Österreich einen Grosseinkauf: Ein 50 Hektar Areal gehört nun dem Stadler-Chef.
Foto: Daniel Winkler

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Peter Spuhler kauft 50-Hektar-Areal in Niederösterreich für PCS Holding
  • Areal bietet zentrale Lage, Infrastruktur und direkte Bahnnetz-Anbindung
  • Stadler nutzt das Gelände bereits seit März für Zugwartung
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Bernadette HoggRedaktorin Wirtschaft

Peter Spuhler (67) und seine Holding-Firma PCS kaufen in Österreich gross ein. Die PCS Holding schnappt sich ein rund 50 Hektar grosses Areal auf einem Teil des Geländes einer ehemaligen Zuckerfabrik in Niederösterreich, wie es in einer Medienmitteilung heisst. «Österreich ist für uns ein wichtiger Markt», sagt Stadler-Chef Spuhler, der zum Kauf nach Österreich gereist ist. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Ein Teil des Grundstücks des österreichischen Zuckerherstellers Agrana war schon seit März an Stadler verpachtet. Der Schienenfahrzeugbauer hat da eine neue Werkhalle errichtet. Dort stellt Stadler Züge auf die Schiene. Es sind zum Beispiel die Doppelstockzüge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Hochgeschwindigkeitszüge der Westbahn, des privaten Bahnunternehmens von Strabag-Grossaktionär Hans Peter Haselsteiner (82), die von Stadler dort gewartet werden.

Gute Lage überzeugt

Das Areal im Marchfeld bei Wien passt Stadler gut: «Die zentrale Lage im Herzen Europas, die gut ausgebaute Infrastruktur sowie die Grösse und wirtschaftliche Bedeutung des Standorts bieten hervorragende Voraussetzungen für nachhaltige Investitionen», sagt Spuhler. Mit dem Bahnnetz ist das Areal direkt verbunden, das bietet gute logistische Vorteile, laut Verkäufer und Agrana-CEO Stephan Büttner (53).

Was Spuhler mit dem Areal genau vorhat, steht noch offen. «Wir sehen in diesem Grundstück erhebliches Potenzial für eine zukunftsorientierte Nutzung und freuen uns darauf, die nächsten Schritte zu evaluieren.»

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